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Robert de Niro

Ein Mann wie ein Chamäleon

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Wandlungsfähig bis zur physischen Unkenntlichkeit kann er in jede Figur schlüpfen – vom traumatisierten Vietnamveteran zum eiskalten Mafiosi. Doch wer der Mann hinter all diesen Masken ist – das würde er der Öffentlichkeit am liebsten vorenthalten.


Ein einsamer Junge

Das künstlerische Talent ist ihm in die Wiege gelegt – bei den Eltern. Er wird am 17. August 1943 in New York als Sohn des Malers und Bildhauers Robert de Niro und seiner Frau, der Künstlerin Virginia Admiral, geboren. Die beiden lassen sich scheiden, als er zwei Jahre alt ist. Er wächst bei seiner Mutter im Stadtteil Little Italy auf, wo er sich schon früh mit einer Jugendbande namens „Forty Thieves“ auf den Straßen herumtreibt.

„Seine Kindheit muss brutal und einsam gewesen sein“, sagt die Schauspielerin und Sängerin Shelley Winters, Mentorin des jungen de Niro. „Es reichte nicht zum Leben und nicht zum Sterben. Robert hatte keine Bezugsperson, seine Heimat war die Straße.“ Der Junge, der in der Schule als „Bobby Milchgesicht“ verspottet wird, weil er so weiß und so dürr ist, träumt schon früh von der Schauspielerei und steht mit zehn Jahren zum ersten Mal auf der Bühne.
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