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Isabel Allende

Ein Leben wie eine Telenovela

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Beim Militärputsch in Chile verlor die freche Feministin erst die Arbeit, dann die Heimat. Fast hätte sie sich in das Los einer nicht mehr ganz jungen, frustrierten und mittellosen Ehefrau und Mutter gefügt. Doch dann folgte sie einer Eingebung aus dem Jenseits ...

Der 8. Januar ist der Tag des Jahres, an dem sich Isabel Allende in eine Hexe verwandelt. Am liebsten würde sie dann „auf einem Besen fliegen“, mit anderen Hexen „beim Schein des Mondes tanzen“ und „Dämonen anheulen“. Doch am 8. Januar muss sie allein bleiben und still sitzen, eingeschlossen in ihrem Arbeitspavillon hoch über der Bucht von San Francisco – sonst versagt ihre Zauberkraft. Auf dem Schreibtisch stehen Blumen, die Kerzen sind angezündet, Pablo Nerudas gesammelte Gedichte liegen unter dem Computer. In einer „geheimen Zeremonie“ bereitet die Bestsellerautorin Geist und Seele immer an diesem Tag darauf vor, „den ersten Satz in Trance zu empfangen“. Einen Satz wie „Barrabas kam auf dem Seeweg in die Familie“.
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Autor/in: Barbara Hartl


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