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Albert Einstein

Ein Genie – ganz privat

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Mit seinen Theorien revolutionierte er das Weltbild des 20. Jahrhunderts. Doch wie gab sich der Nobelpreisträger von 1921 im täglichen Leben? Wir beleuchten hier einige Charakterzüge des Physikers.

Wenn jemand zum »Genie des Jahrhunderts« gekürt wird und die gesamte Physik revolutioniert hat, möchte man auch ein wenig über die Privatperson wissen, die sich hinter diesem genialen Gehirn verbirgt. Das Bild von Albert Einstein hat sich im Lauf der Zeit allerdings stärker gewandelt. Die Extremformen der medialen Präsenz sehen so aus:

Die schwedische Zeitung »Dagens Nyheter« schrieb am 11. Juli 1923 über Einstein: »Sein Gesicht hätte das eines Musikers oder Dichters sein können. Welche Stimme dieser Mann besitzt! Sanft, mild, einschmeichelnd. Man könnte glauben, dass er ein Gedicht von Heine zitiert, während er in Wirklichkeit die verwickeltsten Hypothesen darlegt.« Die Zeitschrift »Time« bezeichnete Einstein im Dezember 1999 sogar als »Ersten unter den Giganten des Jahrhunderts« und als »Symbol für alle Wissenschaftler«.

Wieder war es eine schwedische Zeitung, diesmal der »Expressen«, die am 26. Juli 1993 über den engelgleichen Gelehrten ganz anders urteilte. »Albert Einstein: ein männliches Macho-Schwein. Zuallererst war er ein unsympathischer Mann, der seine Frauen unglücklich machte, hauptsächlich an ›vulgären Frauen‹ interessiert war, ein Sexbesessener, der sich nicht um seine Kinder kümmerte und sich niemals wusch.«

Wie kann sich das Bild eines Menschen innerhalb von zwei Generationen derart wandeln?

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