Entdecken heißt sehen, was jeder gesehen hat, und dabei denken, was niemand gedacht hat.
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Die Verlierer
Durch die Hölle in den Tod
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Zu jeder großen Entdeckung gehören auch tragische Helden: Männer, die ihr Ziel nicht oder zu spät erreichte nund dabei oft sogar ihr Leben ließen. Die meisten von ihnen sind längst vergessen, aber einige wurden berühmt.
Welch ein Ereignis! Hunderte Menschen sind am Morgen des 19. Mai 1845 in London auf den Beinen, um die Expeditionsschiffe »Erebus« und »Terror« zu bestaunen. Sie sollen an diesem Tag zu einer langen Fahrt in das gefährliche Eismeer aufbrechen. Zum Schutz vor Eisbergen wurden beide Segler mit schwerem Eichenholz und mit Eisenspanten verstärkt. Schnell spricht sich unter den Zuschauern herum, dass sich im Rumpf jedes Schiffs eine Dampfmaschine befindet – sie soll bei Bedarf die neuen Schrauben antreiben.Über ein Rohrsystem können alle Mannschaftsräume beheizt werden. Die Langeweile im ausgedehnten arktischen Winter soll jeweils eine Bibliothek vertreiben. Und keiner der 130 Seeleute wird hungern müssen: Dank der neuen Erfindung der Konservendose gibt es Fleisch- und Gemüsevorräte für fünf Jahre.
Das Kommando über die Hightech-Expedition hat Sir John Franklin. Niemand bezweifelt, dass der 59-jährige Seemann den letzten unbekannten Abschnitt der gefährlichen Nordwestpassage rasch finden und durchqueren wird. Seit gut 350 Jahren sucht halb Europa diesen nördlichen Seeweg nach Asien. Auch Franklin selbst hat schon Arktisexpeditionen miterlebt; sie scheiterten an Eis, Nebel, Hunger und Skorbut. Bis zu 300 Schiffe verschwanden jährlich auf der Suche nach der legendären Passage – und mit ihnen zahllose Abenteurer, deren Namen schnell in Vergessenheit gerieten.
Welch ein Ereignis! Hunderte Menschen sind am Morgen des 19. Mai 1845 in London auf den Beinen, um die Expeditionsschiffe »Erebus« und »Terror« zu bestaunen. Sie sollen an diesem Tag zu einer langen Fahrt in das gefährliche Eismeer aufbrechen. Zum Schutz vor Eisbergen wurden beide Segler mit schwerem Eichenholz und mit Eisenspanten verstärkt. Schnell spricht sich unter den Zuschauern herum, dass sich im Rumpf jedes Schiffs eine Dampfmaschine befindet – sie soll bei Bedarf die neuen Schrauben antreiben.Über ein Rohrsystem können alle Mannschaftsräume beheizt werden. Die Langeweile im ausgedehnten arktischen Winter soll jeweils eine Bibliothek vertreiben. Und keiner der 130 Seeleute wird hungern müssen: Dank der neuen Erfindung der Konservendose gibt es Fleisch- und Gemüsevorräte für fünf Jahre.
Das Kommando über die Hightech-Expedition hat Sir John Franklin. Niemand bezweifelt, dass der 59-jährige Seemann den letzten unbekannten Abschnitt der gefährlichen Nordwestpassage rasch finden und durchqueren wird. Seit gut 350 Jahren sucht halb Europa diesen nördlichen Seeweg nach Asien. Auch Franklin selbst hat schon Arktisexpeditionen miterlebt; sie scheiterten an Eis, Nebel, Hunger und Skorbut. Bis zu 300 Schiffe verschwanden jährlich auf der Suche nach der legendären Passage – und mit ihnen zahllose Abenteurer, deren Namen schnell in Vergessenheit gerieten.
Autor/in: Sabine Schwabenthan
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