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Die Tsunami-Macher

Die Tsunami-MacherDie Tsunami-Macher

Ein Tsunami-Generator soll die katastrophalen Riesenwellen simulieren. Mithilfe der Anlage wollen Forscher verstehen lernen, wie sich ein Tsunami bewegt. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, in gefährdeten Länder effektivere Evakuierungsmaßnahmen zu entwickeln oder die Statik von Gebäuden zu verbessern. Der innovative Wellenmacher stammt vom Institut für Erdbebenforschung (EPICENTRE) der Universität London und der Firma HR Wallingford.

Die Tsunami-Maschine ist in einem 45 Meter langen Wellenkanal installiert. Ein Druckluft-System erzeugt darin die große Welle. Gegenüber Modellen, die mit Kolben den Druck erzeugen, bietet die neue Technik erhebliche Vorteile:

Der Simulator kann das so genannte Absenkungs-Phänomen nachmachen. Dabei wird das Wasser zuerst von der Küste weggesogen und dann mit rasanter Geschwindigkeit zurückgeworfen.

“Unser Simulator ist der erste, der diese Bewegung im Labor imitieren kann“, sagt Tiziana Rossetto, Direktorin von EPICENTRE. “Wir haben den Generator bereits verwendet, um den Tsunami des Jahres 2004 im Indischen Ozean im Maßstab von 1:75 nachzuahmen.“ Die Daten sollen ausgewertet und dann der internationalen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellt werden (Foto: Wikimedia Commons).

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