Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Physik am Küchentisch
Die Temperatur des Kaffeewassers
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Wie kann man ohne Thermometerbestimmen, ob das Wasser in der Filterkaffeemaschine die richtige Brühtemperatur hat?
Ganz einfach: indem man im Filtereinsatz der Maschine ein Ei kocht! Wird ein Ei mittlerer Größe – bei einer vollen Kanne Wasser – hart, so ist die Brühtemperatur zu hoch. Bleibt das Ei weich, ist die Temperatur zu niedrig; dann lassen Sie das Ei zum Nachgaren noch ein paar Minuten stehen. In beiden Fällen kaufen Sie sich bitte eine neue Maschine, wenn Sie guten Kaffee möchten.
Wird das Ei aber perfekt weich, so haben Sie gewonnen. Dann beträgt die Brühtemperatur optimale 92° C. Wenn Sie das Ei reinigen, können Sie sogar gleichzeitig Kaffee kochen: Einfach das angepikte Ei mit der Spitze ins Kaffeepulver stecken.
Oft wird Filterkaffeemaschinen ein schlechter Geschmack nachgesagt – zu unrecht. Sie können einen wunderbaren Kaffee machen – man braucht nur die richtige. Wichtig ist es, auf die Brühtemperatur zu achten. Nur bei 92° C wird ein Maximum an Geschmacksstoffen und Koffein herausgelöst. Ist die Brühtemperatur geringer, wird der Kaffee schal, weil zu wenige Geschmacksstoffe frei werden. Ist die Wassertemperatur zu hoch, verbrennt der Kaffee und schmeckt bitter.
Unsere Methode berücksichtigt übrigens, dass die alte Drei-Minuten-Regel für optimale Eier – geronnenes Eiweiß, weiches Eigelb – nicht mehr stimmt. Kochen Sie heutzutage ein Ei drei Minuten lang, so wird das Eiweiß nicht mehr fest. Der Grund: Früher waren die Eier noch kleiner, damals stimmte die Drei-Minuten-Regel. Heute sind die Eier aber größer – und meist kälter, weil sie aus dem Kühlschrank kommen.
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