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Helden

Die Superstars der Antike

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Waren sie nur Sagengestalten, oder haben einige der berühmten griechischen Helden einst tatsächlich gelebt? Die Historiker wissen es nicht. Sicher ist aber, dass Achill und Co. bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.

Und dann ereilt ihn doch der Tod. Im Schlachtenstaub vor den Toren Trojas stirbt der größte Kämpfer Griechenlands, den sie den Städtezerstörer nennen. Der unbesiegbare und erbarmungslose Held, der seine Gegner mit dem Schwert erschlug, mit der Lanze durchbohrte oder sie mit bloßen Händen erwürgte. Einmal waren seine Worte dabei: »Jetzt, mein Lieber, stirbst auch du!«

Gnadenlos cool. Und nun muss er sich auf seinen Speer stützen, hat einen vergifteten Pfeil in der Ferse und spürt, wie seine Kräfte schwinden. Unsterblich wollte Achill werden. Doch da er kein Gott war, blieben ihm nur aggressiver Heldenmut, Krieg und Gemetzel, um diese Unsterblichkeit zu erlangen. So erzählt es der Dichter Homer in der »Ilias«, dem berühmten Heldenlied des alten Griechenlands. Und Achill hat es tatsächlich geschafft: Noch heute, nach drei Jahrtausenden, sind sein Name und seine Taten unvergessen. 2004 wurden sie im Kino mit Brad Pitt in der Hauptrolle gefeiert, im März 2007 erinnerte SAT 1 daran, dass der Archä-ologe Heinrich Schliemann als Kind davon träumte, wie Achill zu sein; und heutige Kinder können den griechischen Helden in verschiedenen Computerspielen kämpfen lassen.

Er ist nicht der einzige unverwüstliche Held der Antike.
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Autor/in: Matthias Weigold


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