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Schatzgräber und Wissenschaftler

Die Suche nach versunkenen Städten

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Der Vulkan hatte die antiken Vesuvstädte unter Glutwolken, Lavaströmen und Asche begraben. Doch seit dieser Stunde null vergingen 1700 Jahre, bis Pompeji und Herculaneum wieder ans Tageslicht kamen – und die Geburtsstunde der Archäologie schlug.

Sie hatten überlebt. Gnaeus und Lucius hatten die Zeichen richtig gedeutet: Misstrauisch waren sie seit dem Erdbeben vor 15 Jahren gewesen, geglaubt hatte ihnen niemand. Als es dann am Morgen des 24. August mit dem Steinregen losging, waren sie die Ersten, die ihre Päckchen in der Hand hatten – nichts wie raus aus der Stadt: Weg aus dem Umkreis dieses Feuerbergs Vesuv! Man hätte schon viel früher gehen sollen, würden sie sich in der Zukunft immer wieder sagen. Jetzt, nach dem Unglück, wollten die zwei Freunde wieder zurück, um sich in die verschüttete Stadt zu graben.

Dort unten mussten noch Wertgegenstände von ihnen liegen, denn sie hatten bei ihrer Flucht nur eben das Notwendigste mitgenommen. Und wichtiger noch: Vielleicht war da ja noch jemand am Leben! Vielleicht hatte jemand die Katastrophe überlebt, zitterte jetzt eingeschlossen in seinem Haus, während ihm allmählich die Luft ausging ...
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Autor/in: Tobias Bitterer


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