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Architektur

Die Stadt der Ringe

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Die Stadt der RingeDie Stadt der Ringe

Meinhard von Gerkan sitzt im Turmzimmer seines Architekturbüros an der Elbe und lässt den Blick über den Hamburger Hafen schweifen. Erstaunlich entspannt wirkt der hoch gewachsene 69-Jährige mit dem schlohweißen Schopf. Dabei hat er eine gigantische Aufgabe vor sich: 50 Kilometer südwestlich von Shanghai soll er eine kleine Welt aus dem Nichts erschaffen. Auf 65 Quadratkilometern wird nach Gerkans Plänen die Küstenstadt Luchao Harbour City entstehen. Zwölf Jahre bleiben den beteiligten Investoren und Bauunternehmen jetzt, um eine Heimat für 300000 Einwohner zu schaffen. Wofür das Alte Europa Jahrhunderte gebraucht hat, erledigt das moderne China im Zeitraffer. Die ersten 80000 Neubürger Luchaos ziehen bereits 2005 ein, vier Jahre, nachdem Gerkan die ersten Skizzen seiner kreisförmigen Stadt vorgelegt hat. Mit einem höflichen Lächeln haben die chinesischen Auftraggeber soeben ihre Vorgaben nach oben korrigiert: Weil sie der Region Shanghai einen Boom ohnegleichen voraussagen, soll Luchao nun erweitert werden und 800000 Menschen Platz bieten – das entspricht etwa der Bevölkerung von Frankfurt am Main.

»Die Chinesen bauen in Größenordnungen und mit einer Dynamik, die in Europa unvorstellbar sind«, sagt Meinhard von Gerkan. Allein die Vorbereitungsarbeiten des Städtebauprojekts fordern biblische Vergleiche heraus. Im Schöpfungsbericht des Alten Testaments mussten zunächst Wasser und Land geschieden werden, um die Erde bewohnbar zu machen. Ähnliches geschieht gerade in Luchao. Über die Hälfte des Stadtareals wird dem Meer abgerungen. Tag und Nacht knatterten in den letzten Monaten die Dieselpumpen, um das Gelände zügig trockenzulegen. Ein acht Meter hoher Damm riegelt die gewonnene Fläche vom Meer ab und soll die Stadt vor Taifunen und Springfluten schützen. Doch warum hat man sich ausgerechnet das sumpfige und von zahlreichen Wasserläufen durchzogene Jangtsekiang-Delta für eine Stadtgründung ausgesucht? Die Antwort liegt etwa 30 Kilometer vor der Küste. Auf einer Inselgruppe im Gelben Meer entsteht der größte Tiefsee-Containerhafen der Welt, der auf eine Kapazität von 25 Millionen Containern pro Jahr ausgelegt ist. Zum Vergleich: In Hamburg, immerhin der zweitgrößte Containerhafen Europas, wird jährlich weniger als ein Fünftel der Menge umgeschlagen.

Schon ragen aus dem Schlick die ersten Pfeiler einer Brücke, die den neuen Hafen Yangshan mit dem Festland verbinden wird. Über die sechsspurige Donghai Bridge sollen künftig viele Bewohner Luchaos zu ihren Arbeitsplätzen pendeln. Weitere Neubürger werden in den Büro- und Bankgebäuden der Harbour City, einer von insgesamt elf Satellitenstädten rund um Shanghai, die riesigen Fracht- und Finanzströme steuern. Spätestens seit Shanghai den Zuschlag für die Ausrichtung der Expo 2010 erhalten hat, herrscht in der Region am Gelben Meer beispiellose Aufbruchsstimmung. Aus allen Regionen Chinas strömen Arbeitssuchende in die 16-Millionen-Einwohner-Metropole und ihr Umland, angelockt von guten Gehältern und der Aussicht, mit einer Erfolg versprechenden Geschäftsidee vielleicht sogar reich zu werden. Der »Drachenkopf«, wie die Halbinsel um Shanghai bei den Einheimischen heißt, wird erschüttert von den Fieberschüben einer gewaltigen Wohlstandsexplosion. Man könnte es als Ironie der Geschichte betrachten: Ausgerechnet in Shanghai, wo 1921 die Kommunistische Partei Chinas gegründet wurde, treibt der Turbo-Kapitalismus asiatischer Prägung seine größten Blüten. Da wirkt Meinhard von Gerkans Konzept für Luchao Harbour City beinahe schon wie ein idyllischer Gegenentwurf zur Betonierungswut der chinesischen Bodenspekulanten: Grüne Freizeitoasen statt asphaltgrauer Finanzdistrikte, Seenlandschaften statt des Spaghettigewirrs unzähliger Stadtautobahnen unterscheiden Luchao von den gesichtslosen Boomtowns in Shanghais Speckgürtel. »Ich möchte etwas vom Hamburger Lebensgefühl nach China importieren«, erläutert der Architekt seine Mission. Beim Spaziergang an der Alster sei ihm die Idee gekommen, auch in Luchao eine Wasserfläche zum zentralen Bezugspunkt der Stadt zu machen. In seinem Entwurf ist ein künstlicher See von 2,5 Kilometer Durchmesser ringförmig umbaut mit Büro- und Ge-schäftsvierteln, einem 500 Meter breiten Parkgürtel mit Schulen und Sportstätten, 13 Wohnquartieren, Gewerbegebieten und dem Universitätsgelände.

Mit dem Kreismodell greift Gerkan auf zahlreiche illustre Vorbilder der Baugeschichte zurück: das antike Alexandria und die Idealstädte der Renaissance. Angesprochen auf die klare Ordnung und strenge Schönheit seines Masterplans, sagt Gerkan lächelnd: »Geometrie ist die Grammatik der Architektur.« Zwar kommt die Symbolsprache durch die gerade beschlossene Erweiterung etwas ins Stottern: Die Quartiere für 500000 weitere Menschen lassen sich nicht mehr ins Kreisraster einfügen, weil breite Flussarme den geometrischen Plan durchkreuzen; stattdessen muss die Lage der Wohnblocks den topografischen Verhältnissen angepasst werden. Aber dennoch: »Wenn man eine Stadt dieser Größe plant, steht am Anfang immer ein starkes Sinnbild, das den Entwurf zusammenhält.« Für sein Konzept fand Gerkan den Slogan »Luchao – aus einem Tropfen geboren«. Und tatsächlich erinnert der See im Stadtzentrum an einen überdimensionalen Regentropfen, den die ringförmig angeordneten Viertel wie konzentrische Kreise auf einer Wasseroberfläche umgeben. Den Verhandlungspartnern von der Shanghaier Bezirksregierung hat diese Kostprobe Hamburger Poesie gefallen, denn »die Chinesen mögen es, wenn man in Bildern spricht«. Bei der Ausschreibung für das Projekt hat sich Gerkans Büro gegen 45 internationale Konkurrenten durchgesetzt.

Mit der Mentalität der kommunistischen Mandarine kennen sich Meinhard von Gerkan und sein Büropartner Volkwin Marg bestens aus. Seit 1998 engagieren sie sich in China; nach ihren Plänen sind Wohnsiedlungen und Konferenzzentren in verschiedenen Städten sowie die Deutsche Schule in Peking entstanden. Zurzeit gilt China für experimentierfreudige Architekten aus dem Westen als das gelobte Land. Im entfesselten Wirtschaftsklima des Wilden Ostens muss man keine kleinlichen bürokratischen Vorschriften um die exakte Dachwinkelneigung und Türstockhöhe fürchten. Was die Parteikader abnicken, wird gebaut – und zwar ohne Verzug und Verwaltungshindernisse! So errichtet der Frankfurter Architekt Albert Speer in der Nachbarschaft des Shanghaier Volkswagenwerks ebenfalls eine Stadt: Anting New Town für 50000 Einwohner. Und in Peking tummelt sich derzeit die Baumeister-Elite Europas: Rem Koolhaas entwirft ein Fernsehzentrum, Mario Botta ein Museum für moderne Kunst, Paul Andreu das Nationaltheater, die Schweizer Jacques Herzog und Pierre de Meuron das Olympiastadion und der Münchner Gunter Henn eine Automessestadt. »Aber bei aller Bescheidenheit«, so Meinhard von Gerkan, »wir sind das bekannteste ausländische Architekturbüro in China.« Und das Team mit dem weltweit spektakulärsten Auftrag seit langem. Die letzten Stadtgründungen in der Größenordnung Luchaos liegen bereits ein halbes Jahrhundert zurück: Le Corbusier errichtete Anfang der 1950er Jahre in Indien seine Mustersiedlung Chandigarh, die Brasilianer Lucio Costa und Oscar Niemeyer setzten sich kurz darauf mit der Landeshauptstadt Brasilia ein Denkmal.

Ob sie in die Fußstapfen dieser berühmten Vorgänger treten können, scheint den Hamburger Architekten wenig Kopfzerbrechen zu bereiten. Schon am Beginn ihrer Laufbahn zeichneten sich von Gerkan und Marg durch Chuzpe aus. Kaum hatten die beiden Freunde 1965 ihr Architekturstudium abgeschlossen, gewannen sie den Wettbewerb um den Berliner Flughafen Tegel. Da hatten sie, so will es die Legende, noch nicht einmal eine Garage gebaut. Inzwischen sind der Stuttgarter Flughafen, die Neue Messe in Leipzig, die Umgestaltung des Lehrter Bahnhofs in Berlin und andere Prestigeprojekte im In- und Ausland hinzugekommen. »Aber Luchao Harbour City wird die Krönung meiner Karriere«, sagt Meinhard von Gerkan. Verständlich. Der Lebenstraum eines jeden Baumeisters ist es, eine komplette Stadt hinzustellen. Nicht nur auf dem Reißbrett, sondern in der Realität. Wann bekommt man schon die Gelegenheit, Gott zu spielen und zumindest ein kleines Stückchen Welt nach eigenem Willen und persönlicher Vorstellung zu gestalten? Mit seinem Projekt geht es Gerkan nicht anders als allen anderen Weltenschöpfern: Er möchte ein Paradies erschaffen. Dazu gehört in seinem Verständnis, dass alle Bürger Luchaos mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet werden. Denn: »In alten chinesischen Städten war der innerste Bezirk dem Herrscher vorbehalten. Das berühmteste Beispiel ist die Verbotene Stadt in Peking. Ich habe die Bestlagen für die Bevölkerung reserviert.«

In Luchaos Zentrum geht alle Macht vom vergnügungssüchtigen Volk aus, hier regieren Fun und Freizeit, wie Werbefilme für die neue Harbour City suggerieren. Sie zeigen fröhliche Flaneure beim Shoppen sowie voll besetzte Freiluftcafés und Restaurants, die Luchaos acht Kilometer lange kreisrunde Seepromenade säumen. Den Uferstreifen erklärt Gerkan kurzerhand zur »chinesischen Copacabana«, und natürlich sollen nach dem Willen des Hamburger Hobbyseglers auf dem Wasser unzählige Jollen kreuzen, während ein Jachthafen vor der Stadt die größeren Bootsklassen aufnimmt. Die beiden Inseln des Sees dienen als Sitz eines Kultur- und Konferenzzentrums sowie eines Museums für maritime Geschichte. Mit seinen Vorzügen – gehobene Lebensqualität und europäisches Flair – empfiehlt sich Luchao bereits als Luxusresort für Shanghais High Society. Und wo bleiben in Gerkans Entwurf die landestypischen Stilelemente? »Ich halte nichts davon, den Gebäuden ein Pagodendach überzustülpen, das so lächerlich wirkt wie eine Cocktailkirsche auf einem Glückskeks«, sagt der Architekt mit Nachdruck. Seine Bezüge zur fernöstlichen Baugeschichte sind subtiler: »Früher lebten die Chinesen in Großfamilien, deren Behausungen sich um einen Innenhof anordneten. Wir haben diese Idee aufgegriffen und schaffen überschaubare Einheiten. In Luchao sind es 13 Wohnviertel mit je 16000 Einwohnern. Jedes hat sein eigenes Zentrum. Darunter gibt es kleinere Einheiten mit gemeinsamen öffentlichen Bereichen, die sich um Hofstrukturen gruppieren. Hier können Kinder spielen, hier trifft man sich, um eine Pfeife zu rauchen oder bei einer Partie Domino zu plaudern.«

In Luchao ist der Mensch das Maß aller Dinge. Deshalb sollen sich die Bewohner nicht in einem Wald aus Wolkenkratzern verirren. In seinem Masterplan hat Gerkan maximale Gebäudehöhen von 38 Metern vorgesehen. Hochhäuser werden in die Außenbezirke verbannt. Reine Büroviertel, die nach Dienstschluss so menschenleer wie die Wüste Gobi sind, wird es nicht geben. Und wenn es nach dem Stadtplaner geht, wird die Bevölkerung durch sein Konzept auf sanfte Weise zu umweltbewussten Musterbürgern erzogen: »Das Stadtzentrum ist von allen Wohnvierteln zu Fuß in fünfzehn Minuten zu erreichen. Außerdem verkehren ausreichend Straßenbahnen und Busse. Aufs Auto kann man also verzichten.« Ob Gerkans Appell an die ökologische Vernunft Gehör findet, wird die Zukunft zeigen. Immerhin hat er sein Paradies bislang mit Erfolg gegen den Sündenfall durch Gier und Profitsucht verteidigt: »Natürlich hätten es manche Investoren lieber gesehen, das Areal mit dem Bau von Bürotürmen optimal auszunutzen und dem ungezügelten Privatverkehr den Vorzug zu geben. Aber ich möchte nicht, dass China in seiner rasanten Entwicklung die früheren Fehler des Westens wiederholt.« Doch zunächst einmal ist der detaillierte Masterplan des Hamburger Architekten nichts weiter als ein Wunschzettel. Auf dem stehen unter anderem begrünte Innenhöfe für Bürogebäude und Fassaden aus solidem Naturstein statt der in China so beliebten Spiegelglasverkleidung, die bei Sonneneinstrahlung Innenräume ohne Klimaanlagen in Treibhäuser verwandelt. Wirklichen Einfluss auf die Umsetzung seiner Vorgaben hat Meinhard von Gerkan allerdings nicht. Es sei denn, er findet Investoren, die ihn selbst mit dem Bau bestimmter Gebäude oder Siedlungen beauftragen. Bis zur Fertigstellung der Stadt verfolgt ihn die Ungewissheit, wie viel von seinen Plänen übrig bleiben wird.

In den Vorgesprächen hat Luchaos Schöpfer die Geldgeber mit dem Argument überzeugen können, das sie am besten verstehen: saftige Rendite. Großzügig geschnittene Wohnungen, eingebettet in gepflegte Parks, locken in der Wohlstandsoase Shanghai Scharen von zahlungskräftigen Interessenten an. Denn die Realität in China sieht anders aus: Vielerorts werden fantasielos Geschosse zu brutalen Wohnmaschinen gestapelt und die primitivst ausgestatteten Apartments mit Höchstgewinn losgeschlagen, wie Gerkan aus eigener Anschauung weiß: »Die Wohnungen haben keinen Fußbodenbelag, nur nackten Estrich; sie werden ohne Türen angeboten, Waschbecken und Badewanne sind nicht vorhanden, geschweige denn Kloschüsseln. Da die meisten Chinesen den Immobilienkauf nur mit Mühe finanzieren können, beziehen sie die Zimmer erst einmal im Rohzustand. Es gibt ein Wasserrohr und ein Abflussrohr, das man auch als Toilette benutzt. Nicht selten wird auf dem Boden ein offenes Feuer gemacht, im besten Fall ein Gaskocher aufgestellt, um das Essen zuzubereiten. Man sitzt auf flachen Matratzen. So hausen die Bewohner jahrelang. Da bieten unsere Häuser mit ihrem europäischen Standard konkurrenzlosen Komfort.« Weitere hartnäckige Überzeugungsarbeit werden Gerkan und sein Team leisten müssen, sobald die ersten Viertel von Luchao Harbour City aus dem Boden wachsen. Dann gilt es, deutsche Gründlichkeit und Qualitätsbewusstsein gegen den Tempo-Taumel der Auftraggeber und Investoren zu verteidigen: »Auf dem Feld der Bauqualität führen wir unsere schwersten Kämpfe. Was nützt die beste Planung, wenn der Bauherr immer der Billiglösung den Vorzug gibt und die Baufirmen keine qualifizierten Handwerker haben? Viele denken sich: Warum für die Ewigkeit bauen, wenn die Neubauten in dreißig Jahren durch noch höhere ersetzt werden. Wenn China sich nicht vorsieht, ist das Land schon bald ein gigantisches Bauschadenmuseum.«

Um dieses Horrorszenarium für sein Projekt zu verhindern, reist Meinhard von Gerkan mindestens zehnmal pro Jahr nach Fernost. Und ist jedes Mal aufs Neue erstaunt über die unglaublichen Gegensätze, die ihn auf den chinesischen Baustellen erwarten: »Hier trifft Altertum auf Moderne.« Etwa 4000 Menschen sind zurzeit mit dem Projekt Luchao beschäftigt. Während riesige Bagger den Grund planieren, gräbt in der Nachbarschaft ein Heer von barfüßigen Wanderarbeitern wie zu biblischen Zeiten mit Schaufel und Eimer Löcher für die Grundpfeiler. »Und in Sichtweite fährt der Transrapid vorbei«, sagt Gerkan kopfschüttelnd. Die Widersprüchlichkeit des von jahrtausendealten Traditionen und atemberaubenden Zukunftsvisionen zehrenden Riesenreichs übt auf den Hamburger Architekten eine magische Faszination aus: »Ich bin vom China-Fieber befallen«, gibt er beim Abschied zu. Wenn Luchao Harbour City Konturen angenommen hat, will Meinhard von Gerkan dort eine Zweitwohnung beziehen, »in der ersten Gebäudereihe, direkt an der Strandpromenade«. Dann wird er auch das von ihm geplante Wahrzeichen der Stadt immer im Blick haben: die »Wolkennadel«, eine 300 Meter hohe Stahlskulptur, die sich aus der Mitte des Sees erhebt. Feine Düsen an der Spitze des Kunstwerks sprühen eine Wolke aus Wasserdampf in die Luft, die von weitem aussehen wird wie ein überdimensionales, vom Wind geblähtes Segel. Und gelegentlich wird sich aus dem wattigen Gebilde ein Tropfen lösen, hinabstürzen und beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche Kreis um Kreis malen. Dann wird Meinhard von Gerkan sich erinnern, wie alles angefangen hat. Damals, als Luchao aus einem Tropfen geboren wurde.

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Autor/in: Bernd Herbon


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