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History Award 2009

Die Siegerehrung

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Das Thema des »History-Awards 2009« lautete: »Der 9. November 1989. Wie der Mauerfall unsere Geschichte veränderte«. Für den Dokumentationssender HISTORY, FOCUS-SCHULE Online und uns von P.M. HISTORY, die wir gemeinsam den Wettbewerb durchführen, bestand wie schon in den vergangenen Jahren das Ziel, Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern, sich mit geschichtlichen Themen auseinanderzusetzen – und dazu eigene Arbeiten einzusenden.


Das Echo war auch 2009 überwältigend. Und so fiel es nicht leicht, sich zwischen den neun Finalisten zu entscheiden. Am Ende setzten die Jury-mitglieder – unter anderem Prof. Dr. Nada Boškovaska Leimgruber (Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich), Dr. Christian Hartmann (Institut für Zeitgeschichte), der ZDF-Geschichtsexperte Prof. Dr. Guido Knopp, FOCUS-Chef Helmut Markwort und Prof. Dr. Johannes Moser (Volkskunde und Europäische Ethnologie an der LMU München) – ein Projekt auf den ersten Platz, das Schüler aus Eichwalde (Brandenburg) durchgeführt hatten. Die drei Teenager – die wie alle Teilnehmer lange nach dem Mauerfall geboren sind – waren dem Weg des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen zur heutigen Gedenkstätte gefolgt. Sie hatten sich mit einst verfolgten, inhaftierten und freigekauften politischen Häftlingen zu Gesprächen getroffen – und die bewegenden Begegnungen auf Video festgehalten.


Bei der feierlichen Preisverleihung in München begrüßte HISTORY-Chef Dr. Andreas Weinek die angereisten Schulklassen, ihre Lehrer und die Vertreter der Medien. Ehrengast und Schirm-herr Hans-Dietrich Genscher, der diplomatische Architekt der Wiedervereinigung, berichtete im Live-Interview von seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken rund um die Ereignisse vor knapp 20 Jahren – der emotionale Höhepunkt der Veranstaltung. Dr. Sascha Priester von P.M. HISTORY fasste anschließend die Stimme der Jury in seiner Rede zusammen: »Die Beiträge der jungen Schülerinnen und Schüler zeugen von einem Bewusstsein der Geschichte oder der Suche nach diesem Bewusstsein, ohne das ein Verständnis unserer Gegenwart und Zukunft nicht möglich ist. Und dieses Interesse der nächsten Generation ist die vielleicht wichtigste Botschaft des diesjährigen History-Awards – unabhängig davon, wer welchen Platz belegte.«


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