Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
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Rom
Die Schauplätze aus Dan Browns »Illuminati«
In keiner Stadt der Welt geschahen unter dem Siegel des Glaubens so viele Verbrechen wie in der Ewigen Stadt Rom. Ein Rundgang zu historischen und fiktiven Schauplätzen in Rom von erstaunlichen Ereignissen.
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Verschwörung, Einbruch, Erpressung, Sachbeschädigung, Brandstiftung, Entführung, Körperverletzung, Mord: In Dan Browns Bestseller »Illuminati« häufen sich die Straftaten im Minutentakt. Der Krimi führt auf abenteuerlichen Wegen durch Rom und die Vatikanstadt und folgt den historischen, künstlerischen, aber auch blutigen Spuren der geheimen Wissenschaftler-Bruderschaft der »Illuminaten« (Erleuchteten). Am 13. Mai kommt die Hollywood-Verfilmung in die deutschen Kinos und zeigt die Stadt als ebenso eindrucksvolle wie schaurige Kulisse für einen hochmodernen Thriller.
Die Verbrecher und Verschwörer, die Hauptdarsteller Tom Hanks durch Straßen, Gassen und Gewölbe jagt, sind zwar fiktiv – aber im Zentrum des Katholizismus geschahen und geschehen im Namen des Glaubens tatsächlich Dinge, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Manche sind fast vergessen, andere sind Klassiker der Kriminalgeschichte. Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durch Rom, und staunen Sie über dunkle Machenschaften, über mystische Orte und unglaubliche Taten – und Plätze, an denen »Illuminati« spielt.
Vatikanisches Geheimarchiv: Verschwörungszentrum (Cortile del Belvedere, 00120 Vatikanstadt)
Was soll nicht alles in den Tiefen des Vatikanischen Geheimarchivs vergraben sein: Die ältesten Handschriften der Bibel, die skandalöse Passagen enthalten und deshalb als Teufelswerk von der Kirche versteckt werden, um deren Macht- und Wahrheitsanspruch zu sichern. Sogar unbekannte Evangelien vermuten manche in den Kellern des Vatikans. Und niemand wird sie je zu Gesicht bekommen, weil es sich dabei um die größte Verschwörung der Weltgeschichte handelt. In »Illuminati« muss es schon um Leben und Tod der gesamten Kirche gehen, dass der Forscher Robert Langdon dort eingelassen wird – und tatsächlich entdeckt er in den Kellern auf Anhieb eine jahrhundertelang versteckte Handschrift des Forschers Galileo Galilei. Glückwunsch für den Roman- und Kinohelden! Denn so wildromantisch geht es im Archiv nicht zu.
»Das Vatikanische Geheimarchiv in seiner Funktion als Zentralarchiv des Heiligen Stuhls verwahrt die periodisch eintreffende Dokumentation seitens der Organe und Ämter der Römischen Kurie (Staatssekretariat, Kongregationen, Gerichte, Ämter, Päpstliche Räte und Kommissionen)«, lautet trocken die offizielle Definition des Archivs. Anders formuliert: Es ist der Zettelkasten der katholischen Kirche. Darin stecken wie in jedem Behördenkeller Sitzungsprotokolle, Abschriften von Briefen und Urkunden, Rechenschafts- und Jahresberichte. Allerdings aus den vergangenen 2000 Jahren, weshalb die Papier- und Pergamentflut kaum zu bändigen ist.
Manch Spannendes lagert in den Kartons und Folianten, weshalb Wissenschaftler, die ein Forschungsprojekt vorweisen können, auch ohne größere Probleme eine Genehmigung zur Nutzung des Geheimarchivs und der daneben beheimateten Apostolischen Bibliothek bekommen, obwohl das Gebäude dort gerade renoviert wird. Rätselhaft und geheimnisvoll bleibt allerdings so manchem, wie er in diesem verwirrenden Archiv finden soll, was er sucht. Daher weiß auch niemand, ob die Lösung von allerlei Verbrechen aus jüngster Zeit nicht doch über das Archiv zu finden wäre: Das bislang ungeklärte Verschwinden der 15-jährigen Emanuela Orlandi im Jahr 1983 etwa. Oder das als Amoklauf eines einzelnen Schweizergardisten betitelte Blutbad, bei dem ein Gardist, sein Kommandant und dessen Ehefrau starben. In beiden Fällen vermutet man eine Verschwörung. Vielleicht finden zukünftige Forscher die Wahrheit?
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