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Schwüle Fantasien

Die schöne Pompejanerin

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Die Frauen Pompejis waren für Künstler und Literaten des 19. Jahrhunderts all das, was die Frauen ihrer eigenen Zeit nicht sein durften: lasziv und leicht bekleidet, zugleich aber emanzipiert und gebildet. In manchen Dingen waren die echten Pompejanerinnen den attraktiven Traumfrauen aus der Kunst sogar ähnlich, wie die Ausgrabungen belegen.

Im 19. Jahrhundert besuchten zwei Männer das antike Pompeji und waren von dem Erlebnis so fasziniert, dass sie Dinge schufen, von denen die Menschen heute noch begeistert sind. Der eine war der englische Schriftsteller Edward Bulwer-Lytton. Er kam 1833 in die Ruinenstadt am Fuß des Vesuv und begann noch im gleichen Jahr in Neapel, seinen heute weltbekannten Roman »Die letzten Tage von Pompeji« zu schreiben. Der Roman erschien am 21. September 1834 mit nicht zu überhörendem Getöse: Der Vesuv brach aus. Besser hätte man das nicht planen können.

Die Handlung: Glaucus, ein reicher adliger Grieche, verlebt seine Tage in Pompeji im Kreis seiner Freunde mit Nichtstun. Er liebt Ione, eine ebenfalls reiche und schöne Griechin aus Neapel, die sich auch zu ihm hingezogen fühlt. Aber auch Julia, die attraktive Tochter des reichen Händlers Diomedes, hat sich in Glaucus verguckt
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