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Legendäre Flüche

Die Sage von Fluch und Übel

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Kann auf Pharaonengräbern, Diamanten und ganzen Familien ein böses Omen ruhen?

Kann eine mehr als 3000 Jahre alte Leiche zum Mörder werden? Kann ein einzelner Edelstein einen ganzen Luxusdampfer versenken? Ja – wenn man an die Wirkung von Flüchen glaubt. Und das tun nach einer Umfrage ein Drittel aller Deutschen. Einen Fluch vermuten sie dort, wo reiner Zufall als Erklärung für eine Serie von Unglücken nicht mehr ausreicht.

Oder kann es etwa Zufall gewesen sein, was bei den Dreharbeiten zum jüngsten James-Bond-Film »Ein Quantum Trost« passierte? Ein verletzter Hauptdarsteller, ein Stuntunfall und obendrein ein teures Auto, das versehentlich im Comer See unterging. Das Gerücht von einem Fluch, der auf dem Projekt liege, war da schnell in der Welt. Und die Marketingabteilung des Bond-Streifens dürfte mit Wohlwollen verfolgt haben, dass alle über einen Film redeten, der noch gar nicht angelaufen war.

Vermutlich war aber doch nur ganz normales Pech im Spiel. Vermutlich. Denn niemand kann sagen, wo der Fluch anfängt, wo die Grenze zwischen Zufall, Schicksal und böser Absicht liegt. Sicher ist nur: Der Fluch ist so alt wie die Menschheit. In seinem Ursprung war er eine Beschwörungsformel, die einem anderen Böses bringen soll. Manchmal wird dabei wie in einem Gebet ein Gott oder Dämon angerufen. Mal steht die Verwünschung für sich, mal ist sie an einen Gegenstand gebunden.
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Autor/in: Franziska Walser


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