Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Wissenschaft aktuell
Die Paläo-Magnetik enthüllt:
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
Hier geht's zum aktuellen Heft »
In der vier Milliarden Jahre alten Erdgeschichte gab es mehrere Superkontinente. Als einer der ältesten gilt Rodinia (russisch für »Heimat«). Vor einer Milliarde Jahren vereinigte er alle Kontinentalplatten zu einer zusammenhängenden Landmasse – doch keiner wusste bisher so genau, wie Rodinia aussah.
Die Paläomagnetik, mitentwickelt vom Mainzer Geologen Alfred Kröner, hilft bei der Enträtselung: Mit ihr kann man erkennen, wo ein Gestein »geboren« wurde. Wenn neues Gestein entsteht, etwa beim Austritt von Lava, richten sich die darin enthaltenen magnetischen Mineralien wie Hämatit am Magnetfeld der Erde aus. Erkaltet die Masse, »friert« diese Polung ein und bleibt über Jahrmillionen erhalten. Da das Erdmagnetfeld nicht genau parallel zur Erdoberfläche verläuft, gibt es an jedem Ort der Welt einen für diesen Breitengrad typischen Winkel zwischen Erdoberfläche und den magnetischen Feldlinien – die Inklination. Messgeräte in einem abgeschirmten feldfreien Labor können die magnetische Ausrichtung von Gesteinsproben ablesen.
Ist das Alter des Gesteins ermittelt, kann bestimmt werden, an welchem Ort auf der Erde sich diese Probe zum Zeitpunkt ihrer Entstehung befand. Mithilfe dieser Daten, aber auch auf Grund ähnlicher Küstenlinien und gemeinsamer Gebirgsketten, können Geologen einst verbundene Kontinentalplatten wie Puzzlestücke zusammenfügen.
Jetzt ist erkennbar: Im Zentrum von Rodinia lag das heutige Nordamerika, umgeben von vielen Teilstücken der anderen Kontinente. Der Riese wurde vor 750 Millionen Jahren zerrissen, seine Bruchstücke reis-ten auf den Magmaströmen im Erdmantel umher und formierten sich vor 250 Millionen Jahren zu einem zweiten Superkontinent.
In Pangäa, von den Dinosauriern bevölkert, waren die heutigen Kontinente klar erkennbar. Als er vor 180 Millionen Jahren auseinander brach, formte sich das heutige Bild unseres Planeten aus. Die Geologen glauben, dass vor 2,5 Milliarden Jahren der erste Urkontinent entstand: Kenorland, eine Rieseninsel am Äquator, deren Form sich heute nicht mehr rekonstruieren lässt. Daraufhin, vor 1,8 Milliarden Jahren, bildete sich Hudsonland. In 250 Millionen Jahren dürften die Landmassen zu einem neuen Superkontinent verschmelzen. Amerika driftet mit einer Geschwindigkeit von ein paar Zentimetern pro Jahr in Richtung Asien, bis es dort andockt.
- Spektroskopie
- Klimaprognosen
- Zeus' Ahnen

























