Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Astronomie
Die Manege der Stars
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Das Planetarium in Hamburg ist das modernste in Deutschland: Die Kombination von Hightech-Optik, Laser, Video und Musik machen aus dem virtuellen Trip zu den Sternen ein sinnliches Vergnügen à la Hollywood.
Was wäre aus uns Menschen geworden, wenn die Erde immer bewölkt wäre? Wenn wir nie den blauen Himmel sehen, nie im Gras liegend tagträumen oder nachts ein Sternen-Universum ahnen könnten? Hätten wir uns unter ewigen Wolken kulturell und technisch genauso hoch entwickelt? Würden wir, umgeben von Perma-Grau, philosophischen Ehrgeiz kennen, Sehnsucht nach Transzendenz? Zum Glück wohnen wir nicht auf der wolkenverhangenen Venus, sondern auf der »klaren« Erde, wo der freie Blick aufs nächtliche Firmament uns spüren lässt: Da gibt es etwas, das größer ist, mächtiger, ewiger als wir. Und wir rätseln: Was oder wer hält das alles zusammen?
Erste und letzte Fragen der Menschheit. Thomas Kraupe stellt sie sich oft und am liebsten vor Publikum – an seinem Arbeitsplatz, dem Hamburger Planetarium. Dort wird der Sternenhimmel in einem dunklen Raum an eine kuppelförmige Decke projiziert: Planeten, die sich in immer gleichen Bahnen bewegen, präzise wie ein gigantisches Uhrwerk. Doch was in anderen Planetarien als Hauptakt läuft, ist bei Kraupe nur das Vorspiel. Programme, die einfach ein Abbild unseres Sternenhimmels zeigen, nennt der selbstbewusste Science-fiction-Freund »Uraltastronomie«: »Die sieht man sich zwei Mal im Leben an: als Kind und wenn man selber Kinder hat.« Und das sei heute nicht anders als vor 80 Jahren, als die ersten Sternenkuppeln gebaut wurden.
Der 48-jährige Astrophysiker Kraupe hat die gewohnte Umlaufbahn eines Planetariums-Chefs verlassen und sich zum »Intendanten eines Sternentheaters« aufgeschwungen. Er empfindet sich als »Karajan des Himmels«, der kosmische Stücke komponiert und inszeniert, jedes für sich eine kleine Supernova. Er jagt sein Publikum in die Tiefen des Universums, schleppt es auf Zeitreisen zurück zu den Pharaonen, versetzt es mit der halluzinatorischen Musik der Rockband Pink Floyd in nostalgische Trance.
Der gebürtige Münchner hat in den Planetarien von Stuttgart und München gearbeitet und dann von 1996 bis 2000 im New Yorker Museum of Natural History den Ausbau des Hayden-Planetariums betreut. Das ist ein lichtdurchfluteter Glaswürfel, in dem als Symbol des Kosmos eine Kugel von 30 Meter Durchmesser zu schweben scheint. In der oberen Kugelhälfte befindet sich das Planetarium als eine Art virtuelle Startrampe für intergalaktische Touristen, in der unteren beamt die »Big-Bang-Show« den Besucher 13,7 Milliarden Jahre zurück zum Urknall, der Entstehung unseres Universums. Vor sechs Jahren war dies das teuerste, beste und sensationellste Himmelszelt von Menschenhand. Das Premierenprogramm, zusammengestellt vom Team des Broadway-Musicals »Titanic« unter Mitarbeit von Thomas Kraupe, wurde untermalt von eigens dafür komponierter Musik, und Hollywoodstar Tom Hanks hatte sich mit seiner Stimme als interstellarer Guide zur Verfügung gestellt.
Und jetzt Hamburg: Ein wenig einladender ehemaliger Wasserturm, der monumental im Stadtpark thront. Von außen gibt der Backsteinklotz sein Geheimnis nicht preis. Unter hanseatischem Nieselregen und dichter Wolkendecke fühlt man sich wie auf der himmelsblinden Venus. Niemand würde vermuten, dass sich hinter diesen Mauern ein magischer Ort verbirgt, der nicht nur Raum und Zeit, sondern sogar das Wetter vergessen lässt.
Im Foyer werfen Kinder Geld in das Modell eines Schwarzen Lochs – das ist jenes geheimnisvolle Weltallphänomen, an dessen Oberfläche die Schwerkraft so stark ist, dass nichts ihr entrinnen kann. Nicht einmal das Licht. Die Münzen drehen präzise spiralförmige Runden, bevor sie unwiederbringlich in der Kasse des Planetariums-Fördervereins verschwinden. Mittelpunkt der zentralen Wandelhalle ist eine Snackbar, wo es Wiener Würstchen, Marsriegel und ein – im Vergleich zum New Yorker Museumsshop – erstaunlich mageres Angebot an Souvenirs gibt. Über allem schwebt ein Deckengemälde mit Sternbildern, entstanden im Eröffnungsjahr 1930. Ein fragiler Holzstuhl (»Hinsetzen verboten«) erinnert an die unbequeme Bestuhlung von damals.
Es könnte auch das Foyer eines gepflegten, in die Jahre gekommenen Kinos sein. Wäre da nicht die »Fensterfront ins All«: sechs hochauflösende 42-Zoll-Plasmabildschirme, die online mit dem »Space Telescope Science Institute« der amerikanischen Weltraumbehörde NASA in Baltimore verbunden sind. Großformatig und tagesaktuell zeigen sie neueste Bilder, aufgenommen zum Beispiel vom Weltraumteleskop Hubble oder von Mars- bzw. Saturnsonden.
Zwei geschwungene Treppen führen hinauf ins Theater des 2002 für 10,6 Millionen Euro renovierten Planetariums. Dort gruppieren sich 253 rote Sessel in ansteigenden konzentrischen Kreisen um eine große silberne Kugel von mehr als einem Meter Durchmesser: dem »Starball« (Sternenball«), der entfernt an das Kopfteil eines Taucheranzugs bei Jules Verne erinnert. Das zweieinhalb Tonnen schwere Modell »Universarium 9«, für 2,5 Millionen Euro handgefertigt von der Firma Carl Zeiss Jena, hat 130 Einzelprojektoren, die dank moderner Glasfasertechnik und Computersteuerung über 9100 Sterne täuschend echt an die Kuppel des Planetariums werfen.
»In die Tiefen des Universums« heißt das Stück, das hier jeden Tag gegeben wird – die deutsche Adaption der New Yorker Show. Am Anfang fordert der Hamburger Produktionsleiter Tim Florian Horn die Zuschauer auf, die Rückenlehnen waagerecht zu stellen. Sanft gleiten die Sitze in die Liegeposition. Über dem Panorama Hamburgs verabschiedet sich die Sonne und überlässt die Himmelsbühne dem Mond und den Sternen. Die funkeln mit einer Brillanz, wie man sie in der Wirklichkeit höchstens noch als Passagier eines Kreuzfahrtschiffs auf hoher See erleben kann.
Jetzt wird die deutsche Synchronstimme unseres Guides Tom Hanks eingespielt: »Unsere Vorfahren haben sich vorgestellt, dass die Sterne am Himmel Bilder formen. Sie gaben ihnen die Namen von mythologischen Helden.« In filigranem Farbenspiel zeichnen sich in der Sternenkuppel die Zwillinge ab, der Große Bär, der Löwe. Und während wir noch von der Gedankenwelt der Alten träumen – von Castor und Pollux, den Zwillingssöhnen der Leda; vom ewigen Kampf zwischen dem tapferen Jäger Orion und dem rachsüchtigen Skorpion; von der Zeus-Geliebten Kallisto, die der Göttervater in den großen Bären verwandelte —, finden wir uns schon auf dem Weg in die Milchstraße: vorbei an unseren vertrauten Nachbarn, dem kleinen Mars, dem fetten Jupiter, dem beringten Saturn und seinen 50 bekannten Monden. Bald sehen wir die Erde nur noch als kleinen Punkt. »In wenigen Minuten erreichen wir den 1500 Lichtjahre von uns entfernten Orion-Nebel, eine Art stellare Recyclinganlage, wo Sterne geboren werden«, sagt unser Guide. Soundgewaltig untermalt die an Philip Glass erinnernde Orchestermusik des Filmkomponisten Stephen Endelman die Wucht der optischen Eindrücke.
»2001 – Odyssee im Weltall«? »Krieg der Sterne«? Nichts dergleichen: Was im Hamburger Planetarium gezeigt wird, stammt nicht aus der Sciencefiction-Werkstatt Hollywoods. Hier tummeln sich keine haarigen Wesen in interstellaren Kneipen. Nirgends piepsen niedliche menschenähnliche Computer. Und Raumschiffe, die aussehen wie die Jacht eines außerirdischen James Bond, sucht man vergeblich. Was wir sehen, ist modernste Wissenschaft pur: Bilder, die von den besten Observatorien der Welt aufgenommen wurden, Material von Weltraummissionen der amerikanischen NASA und der europäischen Weltraumagentur ESA.
Die atemberaubenden 3-D-Computer-Bildsequenzen auf dem uns umgebenden 360-Grad-Rundum-Bildschirm sowie der raumgreifende Sound aus der digitalen 5.1-Surround-Tonanlage legen sich über unser Bewusstsein wie ein Rauschzustand. Die Ahnung, dass wir hier durch ein aktuelles Fenster in den Kosmos blicken, erhöht den Nervenkitzel. Wir lassen uns fallen in eine virtuelle Welt, die der Wirklichkeit verblüffend nahe kommt und doch Lichtjahre von allem entfernt ist, was wir uns vorstellen können. Bis wir durch ein Schwarzes Loch zurück an unseren Ausgangsort stürzen: den Nachthimmel über Hamburg.
Benommen bleiben wir in unseren komfortablen Sitzen liegen, um eine Ahnung reicher, was für eine ungeheure Vielfalt an Formen sich hinter den leuchtenden Punkten über uns verbirgt. Erst jetzt nehmen wir Thomas Kraupe wahr, der wie der Kapitän eines Raumschiffs auf seiner Regiekanzel steht und mit Computern, Projektoren, Tonmischpult und Laserbeamern hantiert. Der in analoger optomechanischer Technik arbeitende Starball allein hätte unsere Reise nämlich niemals so wirklichkeitsgetreu, bewegt und dreidimensional darstellen können.
Die verblüffende Wirkung verdanken wir der Kombination mit der digitalen Technik des »Digistar 3«: eine hypermoderne Ganzkuppel-Projektionsanlage, basierend auf einem 3-D-Computergrafiksystem, das hochauflösende Ansichten des Kosmos mit mehr als elf Millionen Pixeln in Echtzeit sowie den Surround-Sound liefert. Zwei neuartige Lasersysteme, der »Zeiss Universal Laser Image Projector« (ZULIP) und das »Lobo TriDome Lasersystem«, sorgen für zusätzliche Farb- und Lichteffekte. Alles zusammen – Rund-um-Bilder und Rundum-Klänge – zieht den Zuschauer in einen Bann, der nachwirkt.
Ein moderner Planetariumsdirektor ist längst kein Einzelkämpfer mehr. Der Astronom, der in der Bibliothek recherchiert und ein paar Dias zusammenstellt, hat ausgedient. Seine Show dagegen sei »internationale Teamarbeit, an der Wissenschaftler, Grafikdesigner, Komponisten und Techniker beteiligt sind«, schreibt Kraupe in seinem Buch »Die Geschichte des modernen Planetariums«, das in der hauseigenen Reihe »caelum« erschienen ist. Er fühle sich bei den Vorstellungen wie ein »Choreograf, der Modelle, Bilder, Sprache und Musik zueinander in Beziehung und in Bewegung setzt«.
Auch Programme wie das aus Amerika übernommene »In die Tiefen des Universums« ergänzen die Hamburger um eigene Elemente. Die technische Ausstattung ermöglicht es – anders als im Imax-Kino –, aktiv in das vorproduzierte Material einzugreifen, Planeten bei Bedarf mehrmals zu umrunden, aktuelle astronomische Erkenntnisse oder Bilder hinzuzufügen. »Das Universum ist schließlich kein Film, den wir staunend verfolgen, um nach seinem Ende in die Wirklichkeit zurückzukehren«, erklärt Kraupe. »Das Universum ist die Realität, es ereignet sich täglich vor unseren Augen.«
Sieben bis acht Vorstellungen unterschiedlicher Art zeigt er jeden Tag, bis zu drei davon »dirigiert« er selbst. Den Kern bilden die astronomischen Sternenreisen für Kinder und Erwachsene. Dazu kommen Musikveranstaltungen mit Kosmosbezug, etwa eine Inszenierung von Pink Floyds »Dark Side Of The Moon«, außerdem Klassikkonzerte, Hörspielabende und wissenschaftliche Vorträge – alles unterm virtuellen Sternenhimmel. Selbstverständlich reagiert das Planetarium auf alle aktuellen Himmelsereignisse wie die totale Sonnenfinsternis am 29. März, die nicht nur in der Türkei, in Afrika und Brasilien beobachtet werden konnte – sondern mit NASA-Hilfe auch live im Hamburger Wasserturm.
Immer ausverkauft ist die Musiknacht »Le voyage abstrait«, eine Liveshow mit DJ Rafael Marionneau, in der Kraupe an jedem ersten Mittwoch im Monat mit einem Kollegen die Musik spontan in Licht-, Laser- und Sternenbilder umsetzt. Das junge Publikum liegt dabei in den Planetariumssesseln und ist drei Stunden lang high – ganz ohne Drogen, allein durch akustische und optische Reize.
Das Programmheft des Hamburger Planetariums liest sich wie die Broschüre eines Filmkunststudios. Mit seiner »Wellness für die Sinne in der kurzlebigen, hektischen Zeit von MTV« lockt Kraupe jedes Jahr etwa dreimal so viele Besucher an wie herkömmliche Planetarien. 2005 waren es fast 400000, die zum Lernen, Träumen oder Entspannen in den alten Wasserturm kamen – von den Jungen, die sich die »DJ Nights« um die Ohren schlagen, bis zu den Rentnern, die am Donnerstag die klassische Musik bei »Sternenklang am Nachmittag« in Anspruch nehmen.
Es zahlt sich aus, dass Kraupe sich während seiner Zeit in den USA auch intensiv mit Erfolgsstrategien amerikanischer Freizeitparks beschäftigt hat. Heute ist er ein Marketing-Profi, der es versteht, maximale Aufmerksamkeit auf seinen Mix aus Wissenschaft und Kunst zu ziehen. So stellte er zusammen mit dem renommierten Lichtkünstler Michael Batz als Aprilscherz das Bild eines lila leuchtenden Fußballtors auf dem Mond in die Planetariums-Website – sowie die Meldung, man habe das Tor da hinauf projiziert und wolle es bis zur Weltmeisterschaft oben lassen. An Ideen, wie Geld in die Kasse kommt, fehlt es Kraupe ebenfalls nicht: So vermietet er den Kuppelraum samt Technik beispielsweise an Firmen, die ihren Kunden das neueste Produkt als Flugobjekt präsentieren wollen, das gerade aus dem Weltall einschwebt; für Summen zwischen 120 und 7000 Euro kann man Patenschaften für Sterne übernehmen; und für 2000 Euro darf man im Planetarium heiraten – unter der exakten Sternenkonstellation der bevorstehenden Hochzeitsnacht.
Geistesblitze und Gedankendonner Thomas Kraupes sprengen in Wahrheit schon längst die engen Mauern seines Wasserturms. In Kooperation mit der NASA wird er gegen Jahresende »ein neues Fenster ins All« öffnen: Nahezu in Echtzeit sollen zwei NASA-Sonden (voraussichtlicher Start: September 2006) Weltraumwetter-Daten nach Hamburg übertragen. Die Sonden zeichnen die durchs Sonnensystem jagenden Stürme auf – die zwar schönes Polarlicht erzeugen, aber auch Satelliten lahm legen und in Extemfällen Stromausfälle auf der Erde bewirken.
Kraupe agiert aber nicht nur als »Master of the Universe«, er unternimmt auch Expeditionen auf der Erde. Gerade war er mit seinem Mitarbeiter Tim Florian Horn auf der Osterinsel im Pazifik unterwegs, um Material für eine Show zu filmen, die er selbst produzieren und in der Saison 2007/2008 im Planetarium zeigen will.
Sein grösstes Zukunftsprojekt jedoch spielt ganz in der Nähe: im geplanten Science Center in der Hamburger »HafenCity«. Der niederländische Architekt Rem Kohlhaas hat dafür ein Gebäude entworfen, das direkt neben einem neuen Terminal für Kreuzfahrtschiffe stehen soll. Ein silbrig glänzendes Objekt, das der Architekt »Schiff unter Segeln« nennt. Im oberen Teil würde Kraupe gern mit seinem Planetarium einziehen, im unteren ist ein Aquarium vorgesehen; anvisierter Eröffnungstermin: 2011. Ob das Planetarium aus dem engen Wasserturm umziehen soll, darüber wird in Hamburg noch gestritten.
Aber Kraupe kämpft für den neuen Standort mit den Waffen des wortgewaltigen Visionärs: »Ein Welttheater von den Tiefen der Meere bis zu den fernsten Sternen« schwebt im vor. Die neue Technik gestatte »Reisen durch beliebige dreidimensionale Räume und zu nie gesehenen Orten – vom Mikrokosmos über den Biokosmos zum Makrokosmos«. Das sprenge die traditionellen Grenzen eines Planetariums als rein astronomische Bildungseinrichtung. Sein Sternentheater werde zum »Kreuzfahrtschiff für unseren Kopf«, zum sinnlichen »Weltbildsimulator« für Menschen mit Fernweh. Man könne sie zu fernen Sternen schicken, ihnen das Firmament über Kapstadt vor Augen führen oder sie live den Tiefseeforschern über die Schulter schauen lassen.
Thomas Kraupe hätte kein Problem, noch stundenlang faszinierende Argumente vorzutragen, warum das Hamburger Planetarium in der HafenCity einen besseren Platz finden könnte. Aber sein Palm klingelt zur 17-Uhr-Vorstellung: »AERO« mit Musik von Jean Michel Jarre. Im Hinauseilen sagt er noch: »Das Nachmittagspublikum wird es wohl weniger laut mögen, da kann ich nicht voll aufdrehen.« Ein Master of the Universe, der sich auch um Kleinigkeiten kümmert.
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