Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Geschichte der Astrologie

Die Mächtigen und ihre Sterndeuter

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Auf Horoskope und andere astrologische Ratschläge vertrauten schon die Pharaonen. Trotz Wissenschaft und Aufklärung hören Könige und Politiker manchmal noch heute auf die Botschaften aus dem Himmel.


Seit Menschengedenken ließen sich Staatsführer und Feldherrn, die Entscheidungen zum Wohle ihres Landes und zu ihrem eigenen treffen mussten, von den Ratschlägen der Sterndeuter leiten – die behaupteten, das Geschehen auf der Erde und das Schicksal der Menschen aus bestimmten Konstellationen der Gestirne vorhersagen zu können. Die Astrologie ist vermutlich die älteste Wissenschaft der Welt. An ihrem Anfang stand die Ehrfurcht der Menschen vor den seltsamen magischen Lichtern, die am Himmel über ihnen hingen. Ihn hielten sie für die Wohnung der Götter und die Lichter für die Götter selbst. Um herauszufinden, was diese vorhatten, mussten sie genau beobachtet werden. In den Ruinen der meisten alten Zivilisationen haben Archäologen Hinweise auf Astrologiestudien gefunden: in China, Japan und Indien, bei den Azteken, Inkas und Mayas. Für Europa wurden jedoch die Forschungen der Ägypter und Babylonier maßgebend.

»Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: ›Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen.‹« Das berichtet das Matthäusevangelium. Aus dem »Morgenland« kamen sie also, aus dem Osten und damit aus dem Mutterland der Astrologie und Astronomie – aus Mesopotamien.
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)
Autor/in: Antje Windgassen


Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

Astrologie  /  Horoskop  /  Sterndeuter