Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Nibelungen
Die historische Wahrheit
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Drachen, Riesen und Zwerge, eine Tarnkappe und ein wunderbares Schwert, ein übermenschlich starker Mann und eine Frau mit unbändigen Kräften – all dies finden wir im Nibelungenlied. Woher kommen diese archaischen Motive? Haben Siegfried und Brunhild, Kriemhild, Etzel und Hagen vielleicht noch eine ganz eigene, geheimnisvolle Geschichte, die das Nibelungenlied nur andeutet? Schon gotländische Bildsteine aus dem 8. Jahrhundert und comicartige Steinritzungen aus dem 11. Jahrhundert zeigen Szenen, die eng mit den Personen und Ereignissen im Nibelungenlied zusammenhängen. Was könnte dort berichtet worden sein? Eine Art Familiengeschichte erzählt die Völsungensaga, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts vermutlich am Hof des norwegischen Königs Hákon Hákonarson ein unbekannter Schreiber aus verschiedenen Liedern zusammenfügte:
Sigurds (= Siegfried im Nibelungenlied) Großvater war Völsung. Damit gehörte Sigurd zu einem berühmten Geschlecht, das vom germanischen Gott Odin abstammte. Als Stammvater Völsung einst ein großes Fest ausrichtete, tauchte unerwartet ein einäugiger, graubärtiger Mann mit Schlapphut und weitem Mantel auf. Wortlos stieß er ein Schwert tief in den Stamm einer Eiche – das konnte nur Odin sein. Dieser versprach: Wem es gelinge, das Schwert herauszuziehen, dem sollte es gehören. Alle Recken versuchten es – vergeblich.
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