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Kennedy-Attentat

Die dunkle Seite

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Lange Zeit rätselte man darüber, wer den US-Präsidenten auf dem Gewissen hat. Für P.M. HISTORY ist unser Autor Jean Christoph Caron (ZDF-Doku »Der Kennedy-Mord«) neuen Spuren gefolgt. Dabei wertete er brisantes Beweismaterial aus – und stieß auch auf die dunklen Geheimnisse des JFK.

Z ahlreiche Theorien ranken sich um das Attentat, dem Präsident Kennedy am 22. November 1963 im texanischen Dallas zum Opfer fiel. Nun hat der amerikanische Historiker Lamar Waldron Licht ins Dunkel gebracht. Er sprach mit Insidern, die erstmals ihr Schweigen brachen, und entdeckte bisher unbekannte Geheimakten von FBI und CIA. Waldron zufolge, der sich fast 20 Jahre mit dem Thema beschäftigte, habe ein Mafiaboss aus New Orleans den Mord-befehl erteilt, zwei weitere Paten waren Verbündete. Erstmals präsentierte der Forscher in seinem Buch »Ultimate Sacrifice« (2006), dass die US-Mafia bereits vier Tage vor den tödlichen Schüssen in Dallas einen Anschlag auf Kennedy geplant hatte.

Der wichtigste Fund Waldrons jedoch ist bislang noch unveröffentlicht: Ein über 20 Jahre lang geheimgehaltenes FBI-Dossier über das einstige Oberhaupt der Südstaaten-Mafia, Carlos Marcello. Der in den 60er-Jahren mächtige Marcello saß im Jahr 1985 im texanischen Bundesgefängnis Texarkana ein. Was Marcello nicht wusste: Einer seiner Mithäftlinge war ein FBI-Informant. Laut dessen Abhörprotokoll vom 7. März 1986 erzählte ihm Marcello im Dezember 1985 im Gefängnis, er habe den Auftrag zum Mord an Kennedy gegeben: »Ja, ich habe den Hurensohn töten lassen. Und ich bin froh darüber.« Wie glaubwürdig ist das späte Geständnis des Mafiapaten Marcello?
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