Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
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Die Doppelherz-Technik: Auris-Hybrid und andere Lösungen
Seit Toyota vor sechs Jahren mit dem Prius den ersten Serienhybrid zum Verkauf anbietet, umgibt die Autos mit den zwei Motoren-Herzen noch immer der Schleier des Geheimnisvollen, des schwer Erklärbaren. Da wird mittlerweile von Micro-, Mild- und Full-Hybrid gesprochen. Die Vokabeln wie Parallel- und leistungsverzeigter Hybrid tauchen auf. Es kommen Motoren wie Diesel, Benzin oder Elektro ins Spiel. Energierückgewinnung durch rekuperatives Bremsen wird diskutiert. Elektrische Speicher wie Nickel-Metallhydrid- oder Lithium-Ionen-Batterien sind nötig. Und der „Energiekreisel“ Gyro, wie im Porsche Hybrid installiert, wird enthusiastisch gefeiert. Wenn dann noch „gesegelt“ oder rein elektrisch gefahren wird, der Motor stoppt oder die Batterie lädt, geht vollends der Überblick verloren. Hybrid ist kompliziert – aber auch aufregend vielseitig. Ein Schlaraffenland für Ingenieure.
Alle reden vom Hybridantrieb, jeder redet mit, aber so ganz genau wissen es wenige, was denn der Hybridantrieb eigentlich bedeutet und welche Lösungen Ingenieure sich ausgedacht haben. Bietet nun der leistungsverzeigte Hybrid mehr Vorteile als der Parallel-Hybrid? Wie unterscheidet sich der Micro-Hybrid vom Full-Hybrid oder dem PlugIn-Hybrid? Und wie kann die Hybridtechnologie den Weg zum Elektroauto bahnen?
Spannende Fragen, die Ihnen auf dem P.M.-Workshop in Zusammenarbeit mit Toyota beantwortet werden. Lernen Sie die neue Technik kennen, machen Sie sich ein Bild vom Zusammenwirken zweier Antriebskonzepte - vom Verbrennungs- und Elektromotor. Sie können auch schon, noch vor dem offiziellen Verkaufsstart, den neuen Toyota Auris-Hybrid bei einer ausführlichen Testfahrt erproben und weitere Hybrid-Modelle zur Probe fahren.
Hybrid- die sieben wichtigsten Stichworte
Micro-Hybrid: Manche Hersteller bezeichnen damit ihr Start-Stopp-System, bei dem im Stillstand des Fahrzeugs der Verbrennungsmotor automatisch abgeschaltet wird. Bremsenergierückgewinnung fließt in die Starterbatterie. Zweiter Antriebsmotor fehlt
Mild-Hybrid: Als Parallel-Hybrid ausgelegt. Der Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor
Full-Hybrid: Der Verbrennungsmotor unterstützt den Elektroantrieb. Rein batterie-elektrisches Fahren möglich
PlugIn-Hybrid: Die große und leistungsstarke Batterie im Auto kann über das Stromnetz aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt etwa beim Toyota „Prius PlugIn“ drei Stunden, ist vom Stromfluss und der Batteriekapazität abhängig. Er erreicht 20 Kilometer rein elektrische Reichweite. Dafür sind zwei Drittel der Batteriezellen reserviert. Sind sie leer, springt der Verbrennungsmotor an. Dann läuft der Wagen als Full-Hybrid, unterstüzt von dem restlichen Drittel der Zellen. Die anderen können erst wieder an der Steckdose geladen werden
Serieller Hybrid: Der Verbrennungsmotor treibt den elektrische Generator an, der Strom in die Batterie oder den Elektromotor liefert. Der wirkt auf die Räder
Parallel-Hybrid: Verbrennungs- und Elektromotor wirken gemeinsam auf die Räder
Leistungsverzweigter-Hybrid: Dieser Mischhybrid kombiniert den seriellen und den parallelen Hybrid
21.06.2010























