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Der mysteriöse Tod der US-Helden

Die Akte Monroe-Kennedy

Der Selbstmord von Marilyn Monroe, die Schüsse auf John F. Kennedy und seinen Bruder Robert – der Tod dieser Prominenten in den 1960er-Jahren wirft brisante Fragen auf: Mussten die drei sterben, weil sie zu viel wussten? Und wer waren dann die Drahtzieher der Morde? Wir suchen nach den Fakten ...

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Einiges deutet darauf hin, dass im Fall Monroe wichtige Tatortspuren manipuliert wurden, um die Kennedy-Regierung vor einem großen Skandal zu bewahren
iStockphoto

Kriminelle CIA-Agenten als Killer, Aktenmanipulationen durch offizielle Stellen und ominöse zweite Schützen – das ist der Stoff, aus dem populäre Verschwörungstheorien gemacht sind. Zu den Attentaten auf John F. Kennedy, seinen jüngeren Bruder Robert und zum tragischen Tod von Marilyn Monroe kursieren seit Jahrzehnten Mutmaßungen über eine Verschwörung zum Mord durch unbekannte Drahtzieher. Eine weitere Verbindung zwischen den Kennedy-Brüdern und dem Tod der Hollywood-Queen belegten jüngst neue Augenzeugenberichte. Einiges deutet darauf hin, dass im Fall Monroe wichtige Tatortspuren manipuliert wurden, um die Kennedy-Regierung vor einem großen Skandal zu bewahren.

In rauschhaften siebzehn Jahren vollzieht sich der Aufstieg der Marilyn Monroe vom unehelichen Kind zum Megastar Hollywoods. Ihr früher Tod mit nur 36 Jahren schockierte die Welt. Die Filmdiva starb in der Nacht zum 5. August 1962 gegen 22 Uhr in ihrer Villa in Los Angeles. Ihre Haushälterin fand sie auf dem Bett liegend, in der Hand das Telefon. Die offizielle Todesursache laut Autopsiebericht: eine »akute Schlafmittelvergiftung« infolge eines »wahrscheinlichen Selbstmordes«. Schon bald kursierten wilde Gerüchte um die angeblich wirkliche Todesursache. Das Spektrum der Spekulationen reichte von einem Behandlungsfehler des Leibarztes über Selbstmord aus Liebeskummer der Monroe wegen ihrer Affären mit den Kennedy-Brüdern bis hin zum Mordverdacht: Die Mafia habe ihr die Überdosis verabreicht, um den lästig gewordenen Kennedy-Clan mit einem Skandal zu Fall zu bringen.

In der Tat bleiben bis heute massive Zweifel an der Selbstmordtheorie. Über 43 Jahre nach dem Todesfall übergab John W. Miner, damals Mitarbeiter der ermittelnden Staatsanwaltschaft von Los Angeles, bis dato unveröffentlichte Mitschriften von Monroes Sitzungen mit ihrem Psychiater Dr. Ralph Greenson. Dieser hatte Anwaltschaftsvertreter Miner im Rahmen der Ermittlungen 1962 Tonbandmitschnitte von den Sitzungen vorgespielt, doch musste Miner dem Therapeuten des Hollwoodstars versprechen, über den Inhalt der Sitzungen Stillschweigen zu bewahren.

Erst 2005 brach Miner sein Versprechen, nachdem er mit der Witwe des mittlerweile verstorbenen Dr. Greenson gesprochen hatte. »Wenige Wochen vor ihrem Tod klang Monroe alles andere als selbstmordgefährdet«, so Miner, »sie hatte ganz genaue Zukunftspläne und war fasziniert von der Idee, sich in einem Shakespeare-Stück zu beweisen.« Während des Psychiaterbesuchs sprach Marilyn demnach auch über eine Affäre mit Robert Kennedy, die sie beenden wollte: »Es gibt keinen Platz für ihn in meinem Leben. Ich habe nicht den Mut, es ihm zu sagen und ihn zu verletzen. Jemand anderes muss ihm sagen, dass es aus ist mit uns«, so liest sich Miners Protokoll des Monroe-Tonbands.

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