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P.M. HISTORY Interviews
Die »Twilight«-Stars Kristen Stewart und Robert Pattinson
P.M. HISTORY-Autor Michael Seewald lernte die »Twilight«-Stars Kristen Stewart und Robert Pattinson in München kennen, kurz bevor der erste Teil der Vampirsaga ins Kino kam. Die Filmstars verblüfften mit ihrer unbeschwerten Ehrlichkeit – ein Interview, wie es heute nicht mehr möglich wäre.
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY 01/2010
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Kristen Stewart – Die Heilige der Nacht
Kristen Stewart (Jahrgang 1990) stammt aus Los Angeles, ihre Filmkarriere startete sie als Neunjährige in einer Disney-Produktion. 2002 konnte sie in »Panic Room« an der Seite von Jodie Foster überzeugen, zuletzt spielte sie in »Welcome to the Rileys« (USA 2010) ein 16-jähriges Straßenmädchen.
P.M. HISTORY: Sie sind jetzt ein großer Star, obwohl Sie noch so jung sind, jeder kennt Sie. Wie gehen Sie damit um? Es kam ja ziemlich plötzlich.
Kristen Stewart: Ja, das stimmt. Ich denke, es sollte einen nicht zu sehr berühren. Es ist besser, sich um Dinge zu kümmern, die einen wirklich interessieren. Und mir passiert es nicht so oft, dass ich auf der Straße erkannt werde. Bei Rob ist das anders, er zieht die Leute an wie ein Magnet.
Wie sehr hat sich Ihr Leben durch »Twilight« verändert?
Das hat es nicht, wie ich gerade sagte. Man sollte sich einfach um Dinge kümmern, die einen interessieren. Jetzt ist es einfacher, sich in Projekte einzubringen, als vorher. Davor war es schwierig, Teil von etwas zu sein, weil das Geld gefehlt hat. Ich sage nicht, dass es jetzt, da ich involviert bin, mehr Geld gibt.
Haben Sie denn genug Zeit für Ihre drei Hunde?
Oh, meine drei Hunde? Ja natürlich. Sie heißen Ilse, Jack und Billy.
Wie groß sind sie?
Oh, sehr, sehr groß. Ich mag einfach große Hunde.
Regisseurin Catherine Hardwicke hat uns erzählt, dass es sehr schwer war, das Studio dazu zu bringen, diesen Film zu machen. Von welchem Punkt an wussten oder dachten Sie, dass »Twilight« wirklich Erfolg haben könnte?
Ich habe »Twilight« offensichtlich nicht ausgewählt, um meine Karriere voranzutreiben. Wir wussten natürlich, dass wir eine sehr hingebungsvolle Fangemeinde haben, und am Ende des Films sind wir zu diesem Event gegangen, um das Werk vorzustellen. Wir haben den ganzen Saal gefüllt, er war komplett ausverkauft. Und jedes Mal, wenn Rob mit der Hand durch sein Haar gefahren ist, hat die Menge getobt. Ich dachte mir nur, wow, ich glaube, ich will mein Geld zurück.
Aber zuerst war es nur eine ruhige Liebesgeschichte, die sehr auf Charakteren aufbaut und eben auch einen fantastischen Aspekt hat, der jedoch nicht so wichtig war. Das ganze war viel mehr ein Film über Edward und Bella. Aber am Anfang hatten wir keine Ahnung. Wir haben einfach einen Film gemacht, und der Druck war nicht größer als sonst auch.
Mochten Sie persönlich die Bücher?
Ich habe zuvor noch nie etwas von »Twilight« gehört. Mein Lieblingsbuch ist »East of Eden«. »Twilight« ist eher ein Teenagerbuch, und die habe ich noch nie gelesen, selbst als ich ein Teenager war.
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