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Wissenschaft aktuell
Deutsche Kraftwerkstechnologie
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Eine neue Technologie soll den Wirkungsgrad konventioneller Kohle- und Gaskraftwerke von knapp 40 auf künftig über 70 Prozent erhöhen: Der sächsische Innovationsspezialist Rerum Cognitio hat einen »Wasser-Dampf-Kombiprozess« (WDK) entwickelt, der den bisherigen Prozess der Energiegewinnung ergänzt. Normalerweise läuft das Verfahren so ab: Die Verbrennungshitze wird zur Erzeugung von 600 °C heißem Wasserdampf verwendet; der Dampf treibt Turbinen an, die elektrischen Strom erzeugen. Der WDK-Prozess bewirkt, dass der Wasserdampf noch weiter überhitzt wird, also mehr Energie enthält: Indem man im Dampf ein Gemisch aus Sauerstoff und Brenngas (Wasserstoff oder Erdgas) verbrennt, steigt die Temperatur auf über 1000 °C.
Eine spezielle Wasserdampfkühlung bewahrt die WDK-Turbine (Foto) vor Schäden. Mit dieser Technik kann die Anlage über 70 Prozent der eingesetzten Energie in elektrischen Strom umwandeln. Infolge der sehr geringen Leis-tungsverluste sinken in WDK-Kraftwerken der Brennstoffbedarf und der Schadstoffausstoß um etwa ein Viertel gegenüber den derzeit effizientesten Gaskraftwerken.
- Energiegewinnung
- Kalte Fusion
























