Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
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Schnabeljäger
Der Terrorvogel
Er war der wohl mächtigste Vogel der Geschichte: der Andalgalornis – von der Wissenschaft salopp “Terrorvogel” genannt. Zurecht. Denn seine Jagdmethode war ebenso simpel wie brutal.
Mit seinem überdimensionierten Schnabel erschlug er einem Boxer gleich seine Beute, um sie anschließend zu verzehren. Das unterschied ihn von seinen Artgenossen. Denn Raubvögel erlegten auch schon vor 60 Millionen Jahren ihre Beute genau so wie heute, indem sie nämlich ihren Schnabel zum Reißen benutzten.
Der Terrorvogel hatte ein Schnabel-Handicap
Dem Terrorvgel hingegen blieb keine andere Wahl. Sein Schnabel war zwar riesig, aber an den Seiten nicht stabil. Es bestand immer die Gefahr des Abbrechens. So verlegte er sich auf die Kraft des Zustoßens. Dieser enormen Wucht hatten seine Opfer nichts entgegenzusetzen.
Waren diese erst einmal außer Gefecht gesetzt, konnte auch der Terrorvogel, trotz seines Schnabel-Handicaps, mühelos seine Beute zerlegen. Ein Zerren und Beißen unter Gegenwehr hätte er ohne Verletzungen nicht durchgestanden.
Kein guter Flieger, aber ein guter Jäger: der Terrorvogel
Diese ungewöhnliche Praxis war bisher unbekannt. Ein südamerikanisches Forscherteam hat nun Licht ins Dunkel gebracht. Mit einer Computersimulation rekonstruierten die Wissenschaftler den Alltag des Terrorvogels. Er konnte bis zu drei Meter groß werden, aber nicht fliegen.
Dass er trotzdem ein erfolgreicher Jäger war, beweist Folgendes: Die Spezies Andalgalornis existierte fast zwei Millionen Jahre lang und entwickelte 20 verwandte Arten. Noch heute finden sich in Argentinien seine Nachfahren, die Seriemas, allerdings deutlich harmloser als der „Urvater“. Es handelt sich um kleine Laufvögel, die sich von Würmern und Insekten ernähren.























