Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Der Papst ganz in Weiß. Warum?
Auch wenn ihr Blick auf ewige Wahrheiten gerichtet ist – in Sachen Alltagskleidung gehen auch die Päpste mit der Mode. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Ältestes Merkmal ihrer Kleidung: das Weiß. Vermutlich standen die weißen Gewänder der heidnischen Priester Pate. Weiß ist außerdem Symbol der Reinheit – und: Es kennzeichnet seine Stellung als ranghöchster Vertreter der katholischen Kirche (Kardinäle zeigen sich in Purpurrot, Bischöfe in Violett).
Der Papst trägt eine weiße Soutane mit Schärpe, einen weißen Schulterumhang, die »Mozetta«, und die weiße Scheitelkappe »Pileolus« (Käppchen, vom lat. pileus = Mütze, Kappe); früher war es tatsächlich eine Kappe, die den Kopf bis über die Ohren bedeckte.
Bei manchen Audienzen trägt er statt einer weißen eine rote »Mozetta«. Bei kühler Witterung: einen langen weißen Mantel oder einen bis zum Boden reichenden roten Umhang sowie einen Hut mit breitem roten Rand.
Noch eine kleine Besonderheit ist die Fußbekleidung: Die rotbraunen Kalbslederschuhe (sehr elegant!) sind – als Gegensatz zu den schwarzen Schuhen der niederen Ränge – einzig dem Papst vorbehalten. Die heutige Papa-Couture will im Vergleich zu früher jeden Pomp vermeiden. Seit Paul VI. verzichten die Päpste auch auf den Hermelinbesatz auf der Mozzetta. Schade eigentlich.
























