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J.R.R. Tolkien

Der Herr der Hobbits

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Gefüllte Ork-Ohren schmecken zwar ziemlich käsig, aber sie sind ideal für den kleinen Hunger zwischendurch. Die braunen Troll-Finger haben mehr Saft,sie platzen bereits beim ersten Biss auf.Den Mitgliedern der Deutschen Tolkien-Gesellschaft mundet es mächtig.

Wenn sie sich zu ihrer jährlichen Großversammlung treffen, stehen allerlei fabelhafte Snacks auf der Speisekarte.Dass es sich bei den vermeintlichen Kannibalen-Kulinarien nur um mit Goudascheiben belegte Sandwich- Ecken und ganz gewöhnliche Knackwürste handelt,verdirbt ihnen keineswegs den Appetit.Denn sie wissen aus den Büchern ihres verehrten Meisters:Wo die Wirklichkeit patzt, da hilft die Fantasie.

J.R.R.(John Ronald Reuel) Tolkien könnte gut sein eigenes Geschöpf sein – so wundersam ist seine Karriere vom äußerlich biederen Oxford-Professor zum überragenden Fantasy-Fürsten.Und sein Ruhm wächst weiter.Sein Hauptwerk „Der Herr der Ringe“,1997 in Großbritannien zum bedeutendsten Roman des 20.Jahrhunderts ausgerufen,ist bisher in 43 Sprachen übersetzt worden (unter anderem ins Faroese und Chinesische); der voluminöse Mehrbänder hat mittlerweile eine Auflage von 150 Millionen erreicht.Die dreiteilige Verfilmung,die in den Kino-Jahren 2001 bis 2003 über drei Milliarden US-Dollar einspielen konnte,wurde mit insgesamt 17 Oscars ausgezeichnet.
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)
Autor/in: Frank Nicolaus


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