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Hugh Hefner

Der Greis ist heiß

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Sein Lebensthema ist der Sex. Selbst mit 82 Jahren hat der Playboy-Erfinder jede Nacht drei Blondinen im Bett. Das Geniale an dem Mann: Peinlich wirkt er eigentlich nie.

Als Hugh Hefner seinen achtzigsten Geburtstag feierte, brachte Paris Hilton ihm ein Ständchen. Das notorische Partygirl trug schwarze Reiz-wäsche mit Leopardenmuster, Strapse und High Heels. Mehrere hundert Gäste waren zum Fest in Hefners legendäre Villa bei Hollywood gekommen, Schauspieler, Pop- und Sportstars, selbstverständlich viele extrem dekolletierte Frauen, darunter mehrere Ausklappgirls aus dem „Playboy“. Paris Hilton nahm sich ein Mikrofon und sang: „Happy birthday to you“, kleine Seufzer in die Pausen setzend, „happy birthday, Mister Hefner – ahh, happy birthday – ahh, to you!“

Das Liedchen war erwartbar, die Performance der 26-Jährigen, die ihren schmalen Körper in gespielter Ekstase verbog, wirkte mehr zappelig als sexy. Dennoch hatte der Moment etwas Rührendes: Jeder wusste, wen und was Miss Hilton da zitierte. 1962 hatte Marilyn Monroe das berühmt gewordene Ständchen zum 45. Geburtstag von John F. Kennedy – ihrem gelegentlichen Liebhaber – gehaucht, verführerisch-unschuldig, süß und einladend: „Happy birthday, Mister President ...“

Daran in der Playboy-Villa zu erinnern, machte Sinn: Fotos von Marilyn Monroe schmückten die erste Ausgabe des „Playboy“, die Hefner 1953 herausgebracht hatte. Bei den Aufnahmen hatte die junge Schöne „nichts an als das Radio“, wie sie kokett sagte, das Heft verkaufte sich fantastisch, und der einzigartige Erfolg des Männermagazins und seines Erfinders begann.
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