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Miniatur Wunderland

Der größte Modellflughafen der Welt

Klein und trotzdem groß: Auf dem 150 Quadratmeter großen Flughafen im „Miniatur Wunderland“ in Hamburg starten und landen 45 Modellflugzeuge aus aller Welt. Sechs Jahre dauerte die Entwicklung und der Aufbau des Airports, der bis ins kleinste Detail dem Hamburger Flughafen gleicht.

 

Aus der Landebahn steigen kaum sichtbare Stäbe. Auf ihnen fliegen die Modelle durch die LuftAus der Landebahn steigen kaum sichtbare Stäbe. Auf ihnen fliegen die Modelle durch die Luft
Aus der Landebahn steigen kaum sichtbare Stäbe. Auf ihnen fliegen die Modelle durch die Luft
Miniatur Wunderland

Seit diesem Jahr kann man ihn betreten: den Flughafen von Knuffingen, einer Stadt im Maßstab 1:87. Sie liegt im „Miniatur Wunderland“ in der Hamburger Speicherstadt. Die Einrichtung war bisher als größte Modelleisenbahn der Welt bekannt. Jetzt kann sie sich zusätzlich mit dem weltgrößten Modellflughafen rühmen.

Alle Abläufe eines echten Flughafens wurden hier bis ins kleinste Detail nachgestellt. Daran arbeiteten 82 Mitarbeiter. Höchste Präzision war nötig, da sich die Modellflugzeuge im „Miniatur Wunderland“ frei bewegen. Sie gehören 28 unterschiedlichen Typen an, die individueller technischer Betreuung bedürfen.

Von der Startbahn bis in die Wolken

Sobald die Modellflugzeuge die Startbahn erreicht haben, erkennt das Computersystem der Anlage den Flugzeugtyp und verbindet ihn mit zwei kaum sichtbaren Führungsstäben. Diese heben das Flugzeug in die Höhe und lassen es in der Wolkendecke des „Miniatur Wunderlandes“ verschwinden.

Sie besteht aus einem Vorhang, durch den die Maschine fliegt. Der Flieger befindet sich dann in einem nicht mehr sichtbaren Bereich. Aus diesem kehrt er zur Landbahn zurück.180 Flüge kommen durch diese Technik jeden Tag zustande. Dabei verkehren auf der Start- und  Landebahn Modellflugzeuge aus fünf Kontinenten. Auch Unfälle und Brände sind Teil des Szenariums.

Um die 40 000 LED-Lampen beleuchten den Flughafen von Knuffingen. Das ist vor allem in der Nacht sehr attraktiv. Diese wird im „Miniatur Wunderland“ von Zeit zu Zeit simuliert.

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Autor/in: Markus Kaiser



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