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Olympia-Premiere
Der 250-km/h-Bus
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Das Fahrzeug erinnert an eine superlange Stretch-Limousine, ist aber ein Bus. Mit diesem Verkehrsmittel wollen Ingenieure der niederländischen TU Delft bei den Olympischen Spielen in Peking ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit treten.
Ihr »Superbus« ist mit 15 Meter Länge so lang wie ein herkömmlicher Omnibus, mit 1,6 Meter Höhe aber nur halb so hoch. An jeder Seite befinden sich acht Türen, die sich nach oben öffnen und den Zugang zu einer Reihe von drei Sitzen frei machen. Das Fahrzeug hat Platz für 24 Passagiere.
Die vier Räder hinten werden von Elektromotoren angetrieben, die die Bremsenergie zurückgewinnen. Die Akkus ermöglichen dem »Superbus« eine Reichweite von 210 Kilometern. Das Fahrzeug-Design stammt von der Italienerin Antonia Terzi, die bei Ferrari gelernt hat.
Carbonfasern machen das Fahrzeug mit nur sechs Tonnen extrem leicht. Bei Unfällen schlucken die Materialien einen großen Teil des Aufpralls. Der Bus erreicht 250 km/h und senkt seine Bodenfreiheit auf der Autobahn auf sieben Zentimeter ab, um seinen Luftwiderstand zu senken.
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