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Biologie
Delfine: Unsere Liebe zu ihnen ist ihr Verhängnis
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Die Menschen lieben ihn. Die Menschen quälen ihn. Sie wollen ihn nah bei sich haben – und machen ihn in kommerziellen Delfinarien zum dressierten Clown. Der intelligente Meeressäuger lächelt zu allem – aber seine Seele trägt Trauer. Jetzt regt sich weltweit der Widerstand gegen die Ausbeutung der Delfine.
November 2004 am Strand von Wangarei auf der Nordinsel von Neuseeland: Der Strandwächter Rob Howes, seine 15-jährige Tochter und deren Freundin machen ihren täglichen Schwimmausflug. Plötzlich schießen sechs Delfine sehr schnell auf sie zu und schwimmen im Abstand von nicht mehr als 30 Zentimetern aufgeregt um sie herum. Zunächst fühlen sich die Schwimmer von den Meeressäugern bedroht – bis sie einen riesigen grauen Schatten in unmittelbarer Nähe wahrnehmen: einen Weißen Hai. Lange 25 Minuten schirmt die rotierende Delfin-Phalanx die Menschengruppe ab, bis der Hai entnervt das Weite sucht.
Dass Delfine Menschenleben retten, ist seit der Antike bekannt. Aber auch in umgekehrter Richtung funktioniert die Hilfsbereitschaft: Um Delfinleben zu retten, stürzten sich am 8. März 2005 zwei Aktivisten von Greenpeace direkt vor zwei französischen Fischtrawlern in die eiskalten Fluten des Ärmelkanals. Die Schwimmer wollten die Schiffe, zwischen denen riesige Schleppnetze gespannt waren, stoppen – denn in den Netzen hätten sich Delfine verfangen und qualvoll ersticken können. Eigentlich waren die Fischer auf Wolfsbarsch aus, Delfine sind nur so genannter Beifang und werden oft verstümmelt zurück ins Meer geworfen.
Während die Freundlichkeit der Delfine zum genetisch einprogrammierten Artverhalten gehört, muss man die Freundlichkeit der Greenpeace-Aktivis-ten als die große Ausnahme vom üblichen menschlichen Verhalten bezeichnen. Zwar hat inzwischen auf Druck der Öffentlichkeit ein Umdenken im Um-gang mit den intelligenten Meeressäugern stattgefunden – doch in den meisten Fällen siegt immer noch der Kommerz über einen humanen Tierschutz.
Der Fischfang mit Schleppnetzen ist seit 2002 in der EU verboten – aber was auf hoher See passiert, ist schwer zu kontrollieren. Bis es überhaupt zu diesem Verbot kam, mussten im Verlauf von 30 Jahren Thunfischfang mit Treibnetzen mindestens sechs Millionen Delfine als Beifang elend verenden. Bei dieser Methode, die in erschütternden Videofilmen dokumentiert wurde, dienten Delfine als so genannte Markierbeute: Wenn die Fischer sie einkreisen, ist die Chance groß, auch Thunfische zu erwischen – denn unter den Delfinen halten sich häufig große Thunfischschwärme auf. Wa-rum sie die Nähe der Meeressäuger suchen, ist noch völlig unklar.
Von den Netzen in die Enge getrieben, schlagen die Delfine wild um sich, schreien und jammern, verfangen sich in den Maschen und ersticken langsam – oder sie werden an Bord gehievt und in der Motorwinde des Netzes zerquetscht. Ein Verbraucherboykott in den 1990er Jahren führte schließlich dazu, dass heute fast nur noch Thunfischdosen verkauft werden, auf denen das Etikett »garantiert ohne Delfinfleisch« steht. Zur Jagd auf den immer seltener werdenden Wolfsbarsch – in Frankreich »Loup de mer« und in Italien »Spigola« genannt – werden allerdings immer noch Treibnetze eingesetzt.
700000 Tonnen Meerestiere sterben jährlich allein in der Nordsee vollkommen sinnlos als Beifang, der nicht vermarktet werden kann – darunter sind auch zahllose Delfine. Auf den Trawlern macht der Beifang oft bis zu 90 Prozent der gesamten Fangmenge aus. Diese unverantwortliche, überhebliche Verschwendung von Natur wird am Beispiel des Delfins nur besonders deutlich, denn unsere Beziehung zu ihm ist eine besondere. Auf der Skala der beliebtesten Tiere belegt er in Deutschland den Spitzenplatz. Kaum ein anderes Tier erregt so viele positive Gefühle – bis hin zu mystischen Heilserwartungen. Und seit die Verhaltensforscher uns immer mehr über die verspielten Meeressäuger vermitteln, sehen viele Tierfreunde im Delfin geradezu ein Vorbild: intelligent und kreativ wie die Primaten – aber nicht so aggressiv. Eine Tiergruppe, die auf nahezu kultivierte Weise im Einklang mit sich und der Natur lebt – die »besseren Menschen« eben. Wie kommt der Delfin zu dieser zweifelhaften Ehre?
Mit seiner nach oben geschwungenen Mundlinie scheint er immer fröhlich zu sein, und seine fettgepolsterte »Melone« auf dem Kopf lässt ein bisschen an Charlie Chaplin denken. Und, oh Wunder, Delfine scheinen vor den Menschen keine Angst zu haben – jedenfalls besuchen sie immer wieder aus eigenen Stücken besiedelte Strände. »Der Delfin braucht keinen Menschen, und doch ist er der Freund aller Menschen und hat ihnen häufig wertvolle Hilfe gewährt«, schrieb der griechische Philosoph Plutarch im 1. Jahrhundert. Seit der Antike kursieren Berichte, über Delfine, die Menschen zu Hilfe kamen; zum Beispiel sollen sie Schiffbrüchige auf ihrem Rücken zur Küste transportiert haben. Ob die Delfine wirklich den Menschen helfen wollen oder ob diese bei den Meerestieren nur einen Schutzreflex auslösen, der sich normalerweise auf Artgenossen richtet – die Wahrheit über die geheimnisvollen Tiere, deren 45 Arten streng genommen zur Unterordnung der Zahnwale gehören, werden wir wohl nie erfahren.
Denkbar wäre, dass Delfine in uns unbeholfene, wenig elegante Verwandte sehen, die wie sie selbst Sauerstoff atmen müssen. Unter Delfinen jedenfalls hilft man sich gegenseitig an die Oberfläche, wenn verletzte Artgenossen Probleme beim Auftauchen haben. Und wird ein Tier von einem Hai angegriffen, so kommt der ganze Clan zu Hilfe.
Inzwischen wissen wir auch, dass sich Delfine an ihren individuellen Stimmen erkennen. Jedes Delfinkalb entwickelt einen charakteristischen »Signaturpfiff«, an dem die anderen es identifizieren. Die Gruppenmitglieder imitieren die Signaturpfiffe der anderen, um Kontakt aufzunehmen; deshalb könnte man auch sagen, sie rufen sich gegenseitig beim Namen.
Obwohl sich viele Forschungsgruppen mit der Delfin-Kommunikation beschäftigt haben, konnten sie den anderen Lauten – rhythmisches Quietschen oder Kreischen, gefolgt von melodischen Phrasen oder geradezu opulenten Klängen – keine Bedeutung im Sinne einer Sprache zuordnen. Die wortlose Kommunikation der Delfine erinnert eher an die wortlose Sprache der Musik. Mit ihr lassen sich Gefühle und Stimmungen weit besser übermitteln als mit Sprache. Sind es vielleicht solche emotionalen Zustände, die sich Delfine mit ihren subtilen rhythmischen Lautfolgen gegenseitig mitteilen?
Aber in der »Delfinschule« – einer im Tierreich eher seltenen Gemeinschaft von mehreren Erwachsenen und Jungtieren, die nicht unbedingt miteinander verwandt sein müssen – wird nicht nur viel gesungen. Hier wird auch viel »gefummelt«: Delfine berühren einander oft mit der Brust- oder Bauchflosse und tauschen offensichtlich gern Zärtlichkeiten aus – so gern, dass sie sich sogar von Menschen anfassen und streicheln lassen.
+Ihr offenbar artübergreifendes Zärtlichkeitsbedürfnis und ihr unstillbarer Spieltrieb sind die Gründe, warum der Mensch sie einfängt und einsperrt. Die andressierten Kunststücke der Delfine und die Möglichkeit, die Tiere nach der Vorführung sogar berühren zu dürfen, locken weltweit Millionen von Zuschauern in Delfinarien oder Meeresparks. Dort werden die Raubtiere, die in freier Natur bis zu 100 Kilometer am Tag schwimmen und bis zu 300 Meter (Großer Tümmler) bzw. 1000 Meter (Schwertwal) tief tauchen, in winzige Becken gesperrt: Der US-Standard schreibt neun Meter Länge und 1,80 Meter Tiefe vor. In moderneren Meeresanlagen können Delfine teilweise in abgesperrten Meeresbuchten umherschwimmen – hier haben sie mehr Bewegungsfreiheit. In den künstlichen Becken aber machen gechlortes Wasser, Breitband-Antibiotika und pilztötende Mittel der sensiblen Delfinhaut zu schaffen. In der Enge verkümmert das an ozeanische Weiten angepasste Echo-Orientierungssystem, sodass die Tiere zu Behinderten werden.
Dazu kommt der Stress mit den Artgenossen, denn es fehlen Rückzugsmöglichkeiten. Folge: Die in der Natur so friedlichen Tieren bilden in Gefangenschaft eine aggressive Hackordnung aus. Ein Delfin, der im Ozean fliehen würde, um einem unangenehmen Artgenossen aus dem Weg zu gehen, wird im Becken gejagt. Und die Tatsache, dass er nicht flieht (weil er nicht fliehen kann), wird vom Aggressor als Provokation empfunden – die dann häufig einen körperlichen Angriff nach sich zieht. Kranke und schwächere Tiere werden in den engen Becken regelrecht tyrannisiert.
Hinzu kommt die Verzweiflung: Das Herausreißen aus den gewohnten sozialen Strukturen führt bei vielen Tieren zu einem schweren Trauma. Die Folgen können physische und emotionale Störungen, übermäßige Adrenalinausschüttung, Panikattacken und Depressionen sein, wie das amerikanische Zentrum für posttraumatische Krankheiten herausgefunden hat. Wahrscheinlich ist die hohe Todesrate während der ersten beiden Jahre in Gefangenschaft auf diese Traumata zurückzuführen.
Die handelsüblichen Fangmethoden könnten allerdings auch menschliche Gemüter traumatisieren. Dem ehemaligen Delfintrainer Richard O’Barry – in den 1960er Jahren arbeitete er für die TV-Serie »Flipper« – gelang es im Frühjahr 2004 zu filmen, wie so ein Fang wilder Delfine in Japan vor sich geht. Jedes Jahr zwischen Oktober und April werden Tausende von Delfinen in Lagunen getrieben und die Nacht über dicht gedrängt gefangen gehalten. Im Morgengrauen kommt der Mensch: Delfinfischer (in Japan ist der Verzehr von Delfinfleisch aus Traditionsgründen noch erlaubt), Delfinhändler und Tiertrainer von Delfinarien. Die Trainer picken sich vorzugsweise junge Weibchen heraus, denen sie Stricke um die Schwanzflosse schnüren, um sie an Land zu ziehen. Hier findet die finale Selektion statt: In einem oft stundenlangen Prozedere werden Tiere, die keine Blessuren aufweisen, herausgesucht und auf Tragen abtransportiert. Sie sind die »Auserwählten«. Die anderen, die zu jung, zu dick oder zu ramponiert fürs Delfinarium sind, teilen das Schicksal ihrer Artgenossen, die noch in der Bucht schwimmen: Sie werden von den Fischern grausam erschlagen und in die Fischfabriken gekarrt.
Doch auch den Auserwälten, die in den Sea-World-Parks ein zahlendes Publikum unterhalten sollen, droht noch der Tod: »Bis zu fünf von zehn Tieren verenden während der Zwischenlagerung, dem Transport und der Eingewöhnungszeit in Gefangenschaft«, sagt Tierschützer Nicolas Entrup von der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS). Wenn sie Glück haben, landen die Neuzugänge in Meeresfreigehegen, in denen sie genügend Auslauf und Rückzugsmöglichkeiten haben. Wenn sie Pech haben, kommen sie in einen »Petting Pool«: In diesen flachen Becken dürfen Besucher die Delfine berühren und füttern – bis zu 200 Menschen pro Tag.
Da reagieren die unter Dauerstress stehenden Tiere schon mal aggressiv: Immer wieder werden Besucher von den Tieren gebissen oder hart gerammt. Kein Wunder auch, dass sich Delfine unter diesen Bedingungen nur sehr selten in Gefangenschaft fortpflanzen. Und wenn doch, dann wird das Jungtier von der Mutter oft nicht angenommen und stirbt an Unterernährung. Delfine, die ihre Jugend in kommerziellen Marineparks zugebracht haben, werden kaum älter als 16 Jahre – in freier Natur erreichen sie 30 Jahre und mehr.
Die geplagten Tiere, die wahrscheinlich dringend selber einen Psychiater bräuchten, wurden in den letzten Jahren auch noch selbst zu Therapeuten: Man sagt ihnen eine aufmunternde Wirkung auf depressive, verhaltensgestörte oder behinderte Kinder nach. Besonders die hochfrequenten Ultraschallwellen, mit denen die Tiere ihr Gegenüber erkunden, sollen heilsam sein: Man spürt sie als leichtes, angenehmes Kribbeln im Körper.
Trotzdem: Diese Art therapie beruht auf erzwungener Nähe – wollen die Tiere das? Der Verhaltensbiologe Karsten Brensing von der Freien Universität Berlin hat untersucht, ob Delfine auch von sich aus auf Menschen zugehen. Dazu beobachtete er in einem Becken des Freigeheges »Dolphins Plus« in Florida das Verhalten der Tiere mit und ohne Patienten. Videokameras und Unterwassermikrofone zeichneten alles auf. Die Forschungsergebnisse zeigten, dass alle Delfine schneller schwammen, die tieferen Bereichen des Beckens aufsuchten und häufiger atmeten, wenn sich Menschen im Wasser aufhielten. Meist versuchten sie, zu diesen einen größtmöglichen Abstand einzuhalten, im Durchschnitt acht bis zehn Meter. Selbst während der halbstündigen Therapiezeit näherte sich beispielsweise der Delfin »Sarah« den Patienten durchschnittlich nur 2,5 Minuten lang. Auf ein unstillbares Verlangen gefangener Delfine nach Kontakt mit Menschen weisen diese Ergebnisse nicht hin.
Außerdem scheinen die Tiere selektiv vorzugehen. So zeigten sie, wie Brensing berichtet, »eine eindeutige Präferenz für Kinder«. Auch der Verhaltensbiologe Dietmar Todt von der Freien Universität Berlin hat in Eilat (Israel) beobachtete, dass einige Delfine individuelle Vorlieben haben und sich Leute »herauspicken«, mit denen sie Kontakt aufnehmen. Erklären kann man dieses Phänomen bisher nicht.
Insgesamt hat Brensing in Florida 83 Therapieeinsätze von Delfinen ausgewertet und kam zu einem ernüchternden Ergebnis: Nur einer von fünf Delfinen hatte zu den Patienten länger als fünf Sekunden hintereinander Kontakt – zu kurz, um irgendeinen heilsamen Effekt hervorzurufen. Bisher gibt es jedenfalls keine Studie in führenden Wissenschaftszeitschriften, die eine nachhaltige Wirksamkeit der Delfintherapie belegt oder diese gar für geeigneter als Behandlungen mit Haustieren hält. Aber es nützt alles nichts: Die Delfine müssen weiter Therapeut spielen.
Es ist wirklich eine tragische Liebesgeschichte, die uns mit ihnen verbindet: Ausgerechnet ihre anziehende Wirkung auf Menschen wird ihnen zum Verhängnis. Die weltweite Begeisterung ist so groß, dass derzeit kaum ein anderes Tier so viel Profit verspricht wie ein lebender Delfin. 2002 hat »Sea World« in Florida für ein properes Weibchen 130000 Dollar bezahlt. Der Jahresgewinn, den ein solcher Marinepark mit einem einzigen Tier erwirtschaften kann, liegt bei einer Million Dollar.
Und per anno gehen weltweit Hunderte von Delfinen in Gefangenschaft – Opfer einer »Milliarden Dollar schweren Delfinfänger-Industrie«, sagt Richard O‘Barry. Immer mehr Touristenzentren locken mit »Swim with Dolphins«-Programmen Besucher an. Allein Japan verzeichnet 50 Delfinarien, und in den USA, in Südeuropa, Jordanien und Südamerika sind derzeit zahlreiche Zentren für Delfintherapien im Aufbau.
Wer einmal gesehen hat, wie wilde Delfine in den Weiten des Meeres herumtollen und neugierig Booten folgen, der findet die dressierten Clowns in den Marineparks nur noch deprimierend. Wir sollten den Delfinen die Zuneigung, die sie uns so arglos entgegenbringen, zurückgeben – aber auf eine Weise, die sie am Leben erhält. Zwar sind ihre Bestände bisher nur lokal gefährdet, dennoch stellen weltweit zahlreiche Organisationen wie die Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD), gegründet vom Weltumsegler Rollo Gebhardt, Schutzkampagnen auf die Beine. Um langfristig erfolgreich arbeiten zu können, brauchen sie vor allem eins: mehr finanzielle Unterstützung.
An der kroatischen Küste, wo nur noch 200 Große Tümmler leben, erforscht die GRD zusammen mit dem Tiermediziner Professor Hrvoje Gomercic von der Universität Zagreb die Lebensbedingungen der Delfine: Unter anderem will man herausfinden, wo sie jagen und ihre Jungen aufziehen – und was zum Tod der vielen an Land gespülten Delfine geführt hat. In der kanadischen Provinz Neuschottland hat der Meeresbiologe Andy Read mit Hochseefischern ein Rettungsprogramm für die in Fischernetzen gefangenen Delfine gegründet: Werden die Netze beim Heringsfang eingeholt, sind Taucher zur Stelle, die den Beifang befreien. An-schließend misst Read Gewicht und Körperumfang der Tiere und markiert sie. An einigen Exemplaren befestigt er Satellitensender, die monatelang Daten über Wanderwege und Tauchgänge der Delfine übermitteln. Auf diese Weise haben die Forscher beispielsweise auch den bisher unbekannten Ort gefunden, wo die Delfine im Mai ihre Jungen gebären.
Selbst wenn eines Tages – was zu hoffen wäre – Delfinschutz vor Profit ginge, bräuchten wir auf den Anblick unserer Lieblinge nicht zu verzichten: Auf Whale-watching-Booten, die von Meeresbiologen oder Tierschützern geführt werden, bekommt man überall auf der Welt einen wirklich authentischen Eindruck vom Leben der geheimnisvollen Meeressäuger. In den Weiten der Ozeane sind die Luftsprünge der Delfine nicht das Ergebnis von Dressur und Gefangenschaft – sondern ein Sinnbild für Freiheit und Lebensfreude. Was ist schöner? H
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