Grundlagenforschung ist, was ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich tue.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Wissenschaft aktuell
Das Wunder des Lebens in den Bäumen
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Die Vereinten Nationen forcieren jetzt die Erforschung der Regenwälder. Durch ihre Initiative ist das »Global Canopy Programme« (GCP) angelaufen: Es soll helfen, eine weitgehend unbekannte Welt zu entdecken – die Flora und Fauna in den Wipfeln der Bäume. 40 Prozent aller Pflanzen und Tiere leben auf Bäumen, hauptsächlich in den Tropen. Viele tausend Arten sind jedoch unbekannt, weil sie in den fünfzig Meter hohen Kronen so gut wie unerreichbar sind. Um sie besser »unter die Lupe« nehmen zu können, will man insgesamt 20 Beobachtungsstände in allen Regenwäldern der Welt errichten.
20 Jahre lang sollen die Untersuchungen laufen. Sie erfolgen von Ballons und Kränen sowie von speziellen Plattformen aus, die die Form einer Brezel haben. Die so genannte »SolVin-Bretzel« wurde von dem französischen Architekten Gilles Ebersolt entwickelt: Sie besteht aus einem aufblasbaren PVC-Schlauch, der ein widerstandsfähiges Netz – den Boden des Beobachtungsstands – aufspannt. Die 500 Kilogramm schwere Kunststoffbrezel wird in den Baumkronen verankert und bietet einem Forschungsteam eine 400 Quadratmeter große Aufenthaltsfläche. Sie ist sehr stabil, gleichzeitig aber so leicht und »dezent«, dass sie das empfindliche Ökosystem nicht stört. Nach Tests der »Brezel« in Madagaskar im Jahr 2001 lief das Projekt im letzten Herbst in Panama an, wo 20000 Insekten in den Baumwipfeln gesammelt und analysiert wurden.
Aus unbekannten Pflanzen lassen sich möglicherweise neue Heilmittel gewinnen. Demnächst soll die Untersuchung auf Ecuador, Brasilien, Westafrika und Indien ausgedehnt werden. Sie wird möglicherweise ganz neue Erkenntnisse über das Funktionieren der Regenwälder liefern, »da die Baumkrone der Motor des Waldes ist«, so GCP-Direktor Andrew Mitchell.
- Baumkronenforschung
- Doktor Eisenbarth
- Fragen & Antworten

























