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Doch keine Fälschung?

Das Voynich-Manuskript

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Die seltsame Handschrift gibt Forschern seit fast 100 Jahren Rätsel auf. Im Jahr 1912 erwarb der amerikanische Antiquar Wilfrid Voynich diese geheimnisvollen Seiten, die mit botanischen, astronomischen und anatomischen Bildern illustriert sind.

Das Manuskript ist in einer unbekannten Schrift verfasst, die seither unzählige Experten zu entschlüsseln versuchten – vergeblich. Das Gerücht kam auf, das Manuskript sei eine Fälschung. Jetzt haben Materialwissenschaftler es mit der Radiokarbon­methode datiert und festgestellt: Die Schrift ist alt! Zwischen 1404 und 1438 muss sie entstanden sein.

Damit ist das Voynich-Manuskript wahrscheinlich ein echtes, gehaltvolles Schriftstück. Was drinsteht, ist noch immer rätselhaft. Die meisten Experten vermuten, dass ein italienischer Renaissance-Gelehrter darin sein Geheimwissen festgehalten hat.

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