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Das berühmteste Stück Leinen der Welt
Das Turiner Grabtuch
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Das Grabtuch von Turin wird von vielen Christen verehrt. Wurde darin der Leichnam Jesu bestattet, und hat sich in dem Stoff der Abdruck seines Körpers erhalten, als der Messias auferstand? Oder ist das Bild doch eher das Werk eines genialen Künstlers?
P.M. HISTORY forscht nach.
Es gibt vieles, was gläubige Christen trennt – in einem aber sind sich alle einig: in der Hoffnung, dass im Glauben an Gott und an Jesus Christus der Tod besiegt werden kann; und dass jene, die ein rechtschaffenes Leben führen, einst das Antlitz Gottes schauen werden. Mit diesem Versprechen leben wir seit 2000 Jahren. Dabei können wir bereits jetzt dem Christus ins Gesicht sehen. Es ist das Gesicht eines Schmerzensmannes, dessen Leid für alle Zeiten in ein Tuch geprägt ist, anrührend und schrecklich zugleich, das größte Wunder der christlichen Kirche – der Beweis für die Existenz des Gottessohnes, für sein grausames Ende und für seinen Triumph über den Tod: das fassbar gewordene Wort.
Nur eine Ikone, keine originale Reliquie – sagt die, die am dringendsten darauf angewiesen wäre, dass es keine Fälschung ist: die katholische Kirche. Die Rede ist von »il sindone«, dem Turiner Grabtuch, dem – so sagen die anderen – originalen Leichentuch Christi. Sein italienischer Name leitet sich vom griechischen Wort sindón für Leichentuch ab.
April 1204: Der schändlichste aller Kreuzzüge, die Eroberung und Plünderung des christlichen Konstantinopel durch ein französisch-venezianisches Heer, lässt die Hauptstadt des Byzantinischen Reichs in Flammen aufgehen. Unter den Eroberern ist auch Robert de Cléry, ein junger Ritter aus der Picardie. In seinen Notizen zum Vierten Kreuzzug schreibt er von einem Tuch, das er in der Kirche der »Heiligen Maria der Blachernen« gesehen hat: »Jeden Freitag wurde es in seiner ganzen Länge entfaltet und zur Schau gestellt, sodass man deutlich den Abdruck der Figur des Leichnams Christi von vorne und von hinten, als ob er aufrecht vor einem stünde, betrachten konnte.«
P.M. HISTORY forscht nach.
Es gibt vieles, was gläubige Christen trennt – in einem aber sind sich alle einig: in der Hoffnung, dass im Glauben an Gott und an Jesus Christus der Tod besiegt werden kann; und dass jene, die ein rechtschaffenes Leben führen, einst das Antlitz Gottes schauen werden. Mit diesem Versprechen leben wir seit 2000 Jahren. Dabei können wir bereits jetzt dem Christus ins Gesicht sehen. Es ist das Gesicht eines Schmerzensmannes, dessen Leid für alle Zeiten in ein Tuch geprägt ist, anrührend und schrecklich zugleich, das größte Wunder der christlichen Kirche – der Beweis für die Existenz des Gottessohnes, für sein grausames Ende und für seinen Triumph über den Tod: das fassbar gewordene Wort.
Nur eine Ikone, keine originale Reliquie – sagt die, die am dringendsten darauf angewiesen wäre, dass es keine Fälschung ist: die katholische Kirche. Die Rede ist von »il sindone«, dem Turiner Grabtuch, dem – so sagen die anderen – originalen Leichentuch Christi. Sein italienischer Name leitet sich vom griechischen Wort sindón für Leichentuch ab.
April 1204: Der schändlichste aller Kreuzzüge, die Eroberung und Plünderung des christlichen Konstantinopel durch ein französisch-venezianisches Heer, lässt die Hauptstadt des Byzantinischen Reichs in Flammen aufgehen. Unter den Eroberern ist auch Robert de Cléry, ein junger Ritter aus der Picardie. In seinen Notizen zum Vierten Kreuzzug schreibt er von einem Tuch, das er in der Kirche der »Heiligen Maria der Blachernen« gesehen hat: »Jeden Freitag wurde es in seiner ganzen Länge entfaltet und zur Schau gestellt, sodass man deutlich den Abdruck der Figur des Leichnams Christi von vorne und von hinten, als ob er aufrecht vor einem stünde, betrachten konnte.«
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