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Interview

Das Rätsel der Scheibe ist gelöst!

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Sonne, Mond und Sterne – das ist das Erste, was einem beim Blick auf die Scheibe in den Sinn kommt. Doch was steckt wirklich hinter den geheimnisvollen Punkten, Bögen und dem Kreis? Der Astronom Rahlf Hansen stellt dazu eine aufsehenerregende Theorie vor: Die Leute von Nebra hatten Kontakt zu Sterndeutern aus Babylon.

HISTORY: Goseck, Stonehenge, die Scheibe – sie dienten nach Lage der Forschung dazu, den Kalender zu berechnen! Angeblich war das so wichtig für die Landwirtschaft. Aber weiß nicht jeder Steinzeitbauer auch ohne Kalender: Wenn die Märzenbecher blühen, wird’s Zeit für die Aussaat?

Hansen: Es besteht durchaus die Gefahr, dass man bei entsprechendem Tau-wetter zu früh aussäht, wenn man sich etwa nur darauf verlässt, wann die Bäu-me ausschlagen. Bedenken Sie das Risiko: Das ganze Saatgut wäre vergeudet. Ihr Stamm müsste Hunger leiden.
Aber Sie haben schon teilweise recht. Allein mit dem Nutzen für die Landwirtschaft sind Ringanlangen wie Goseck oder Stonehenge nicht erklärbar. Für die Beobachtung der Sonne hätten einfache Peilvorrichtungen aus zwei, drei Pfosten genügt; oder noch einfacher: Man merkt sich den Sonnenaufgang über markanten Punkten in der Landschaft, etwa Bergen.

HISTORY: Warum dann dieser gewaltige Aufwand?
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Autor/in: Stefan Primbs


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