Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Bio-Wissenschaft

Das Labor des Todes

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Das Labor des TodesDas Labor des Todes

In der Leitzentrale eines kanadischen Hochsicherheitsslabors wird der Einsatz gegen weltweite Seuchen gesteuert. Auch wenn Terroristen Bio-Waffen einsetzen, werden Wissenschaftler hier das Kommando übernehmen. Um auf alles vorbereitet zu sein, experimentieren die Forscher mit den gefährlichsten Erregern der Welt. Nur 26 Personen dürfen die Laboratorien betreten – und P.M.-Autor Michael Kneissler.

Es gibt 15 Laboratorien, die dafür ausgerüstet sind, mit den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt zu arbeiten. Vier davon befinden sich in den USA; jeweils zwei in England, Russland und Deutschland (Hamburg und Marburg); und je eines in Frankreich, Schweden, Indien, Australien und Kanada. All diese Laboratorien unterliegen dem so genannten Biosafety Level der höchsten Stufe 4 (BSL4), weil die Mikroorganismen, die hier erforscht werden, tödlich sind. BSL4-Laboratorien sind gegen die Außenwelt abgeschottet, der Zugang ist stark eingeschränkt, und die Mitarbeiter müssen eine Art Raumanzug tragen.

Ich werde später erfahren, was für ein seltsames Gefühl es ist, in so einem künstlich beatmeten Raumanzug zu stecken, wissend, dass nur eine millimeterdünne Kunststoffschicht den Körper vor den bösartigsten Krankheitserregern der Welt trennt. Aber noch ist es nicht so weit. Noch stecke ich beim Sicherheitscheck am Eingang des kanadischen Wissenschaftszentrums für die Gesundheit von Menschen und Tieren (SCHAH) fest, das über eines der modernsten und erfolgreichsten BSL4-Labors verfügt. Draußen brennt die Sommersonne auf Winnipeg, die Hauptstadt der Prärie-Provinz Manitoba. Drinnen kontrolliert der Security-Offizier Rangit Kailo, ein Sikh mit Turban, mein Gepäck.

Das kann noch etwas dauern. Aber ich darf mich nicht beklagen: Die meisten Forschungseinrichtungen lassen Journalisten nicht einmal in die Nähe ihrer Hochsicherheitslaboratorien, aus Sorge, dass die Angst der Nachbarschaft vor einem unkontrollierten Entweichen der Krankheitserreger durch Presseberichte verstärkt wird. SCHAH (Science Centre for Human and Animal Health) dagegen wird mich bis in den heißen Bereich des 29000-Quadratmeter-Komplexes eindringen lassen.

»Maximale Offenheit«, sagt Professor Stefan Wagener, »baut die Sorgen der Umgebung viel eher ab als Geheimniskrämerei. Wir haben nichts zu verbergen.« Wagener, 46, stammt ursprünglich aus Deutschland und hat in Freiburg sowie Konstanz Mik-robiologie studiert. Seit vier Jahren ist er einer der drei wissenschaftlichen Direktoren am SCHAH.

»Was ist das Besondere an Ihrem Wissenschaftszentrum?«, frage ich ihn.

»Dass wir zwei BSL4-Labors unter einem Dach haben. In dem einen erforschen wir Krankheitserreger, die für Menschen gefährlich sind, in dem anderen Mikroorganismen, die Tiere befallen. Diese Kombination ist einmalig auf der Welt und erlaubt uns außergewöhnliche Forschungsprojekte. Außerdem ist unsere Sicherheitstechnik auf dem neuesten Stand. Unser Gebäude ist erst sieben Jahre alt. In vielerlei Hinsicht sind wir das beste Labor im internationalen Vergleich.«

»Können Sie ausschließen, dass Terroristen tödliche Mikrorganismen aus Ihren Labors entwenden?«

»Ausschließen kann man das nie. Aber wir wissen, dass ein Labor wie dieses ein logisches Ziel für Kriminelle ist. Deshalb sind unsere Sicherheitsmaßnahmen so streng. Nach meiner Meinung kommt die größte Bedrohung für ein BSL4-Lab allerdings nicht von außen, sondern von innen.«

»Wie meinen Sie das?«

»An gefährliches Material heranzukommen ist für Außenstehende sehr schwierig. Aber du weißt nie, welcher der Labormitarbeiter unter Druck steht, familiär oder finanziell, und aus diesem Grund bereit ist, etwas Verbotenes zu tun.«

»Wie viele Mitarbeiter haben Sie denn?«, frage ich.

»400«, sagt Wagener, »aber nur 26 von ihnen arbeiten in den Hochsicherheitslaboratorien. Sie wurden einer besonderen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Ich zum Beispiel habe keinen Zugangcode für die BSL4-Labs. Ich arbeite mit Anthrax-Bakterien in einem BSL3-Labor.«

Nach dem Sicherheitscheck erläutert Wagener die Einteilung der Mikroorganismen in Risikogruppen von »nicht krankheitserregend« bis »sehr gefährlich«. Sie entsprechen in Kanada der europäischen Richtlinie 90/679/EWG.

Biosafety Level 1 (BSL1): Organismen dieser Stufe rufen beim Menschen keine Krankheiten hervor. Beim Umgang mit ihnen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Dazu gehören harmlose Pilze.

Biosafety Level 2 (BSL2): Diese Stoffe können eine Krankheit beim Menschen auslösen. Vorbeugung und Behandlung sind möglich. Viele Darmbakterien wie zum Beispiel Salmonellen gehören dazu, aber auch Eiterbakterien, Herpes-Erreger und Grippeviren. Im Labor müssen erste Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.

Biosafety Level 3 (BSL3): Diese Erreger können zu schweren Krankheiten und Epidemien führen. Vorbeugung und Behandlung sind normalerweise möglich. Zu dieser Gruppe gehören die meisten viralen Krankheitserreger wie Enzephalitis, Gelbfieber, Hepatitis und eine Reihe von Bakterien, zum Beispiel das Milzbrand-Bakterium Anthrax. BSL3-Laboratorien benötigen spezielle Werkbänke, die durch ein Luft-Unterdrucksystem verhindern, dass die Erreger in die Atemluft geraten.

Biosafety Level 4 (BSL4): Zu dieser Kategorie zählen ausschließlich Viren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich wirken, wenn sie den Menschen infizieren, weil es weder eine vorbeugende Impfung noch eine Erfolg versprechende Behandlungsmöglichkeit gibt. Die Gefahr der Ansteckung durch Schmier-, Tröpfchen oder Blutinfektion ist extrem groß. Fast alle Erreger so genannter hämorrhagischer Fieber wie Kongo-Krim, Ebola oder Marburg, die schwere Blutungen auslösen, werden dazugerechnet. Extreme Vorsichtsmaßnahmen im Labor sind notwendig. Die Labormitarbeiter tragen Astronauten-Anzüge, alles, was das Labor verlässt, muss sterilisiert und gefiltert werden.

Vom Konferenzraum führt eine fast hundert Meter lange Rampe in den N-Block, die heiße Zone des Komplexes. Rechts von ihr liegt innerhalb des Gebäudes ein abgetrennter gläsernen Kubus, in dem zahlreiche Plasmabildschirme aufleuchten.

»Unser nagelneues Emergency Operation Center«, sagt Wagener. Von hier aus sollen künftig die internationalen Einsätze bei Seuchenausbrüchen und Bio-Attacken durch Terroristen gesteuert werden. Die riesigen Plasmabildschirme an der Stirnwand des Raumes zeigen eine Weltkarte. Mit einem Joystick kann jede Krisenregion der Erde herangezoomt werden. Auf anderen Monitoren sind die elektronischen Vergrößerungen der gefährlichsten Mikroorganismen zu sehen: die bläuliche Wolke der Lassa-Erreger, das wie ein Krummstab aussehende Marburg-Virus, die kettenförmigen Anthrax-Bakterien und die wurm-ähnlichen Ebola-Viren. Im Ernstfall macht ein LCD-Film in den Glaswänden der Einsatzzentrale die Außenscheiben per Knopfdruck undurchsichtig, und der Bio-Wissenschaftler Frank Plummer übernimmt als »Primary Incident Commander« die Führung. Dann werden über Standleitungen On-Time-Videobilder aus dem Katastrophengebiet und den Einsatzzentralen von staatlichen und überstaatlichen Behörden auf die Bildschirme gelegt, und bis zu 20 Einsatzkräfte besetzen die Arbeitsplätze mit den Dell-Monitoren und den Avaya-Internet-Terminals, um die Gegenmaßnahmen zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation zu koordinieren.

»Wir haben das OC nach dem Ausbruch von SARS eingerichtet«, sagt Wagener. SARS steht für Schweres akutes Atemwegssyndrom. 2003 trat die Seuche zum ersten Mal in China auf und verbreitete sich mit extremer Geschwindigkeit über den Globus. Tausende wurden infiziert, Hunderte erstickten an der gefährlichen Krankheit, die bis dahin niemand kannte.

Der N-Block beherbergt die BSL4-Labs: die Laboratorien der höchsten Sicherheitsklasse. Es handelt sich um eine komplett in sich geschlossene Welt. Alles, was hineinkommt, und alles, was diese Zone verlässt, wird kontrolliert. Alle Scheiben sind kugelsicher, alle Außenflächen vandalismusresistent. Die Atemluft, die in den N-Block geblasen wird, läuft durch ein Filtersystem. In den Laboratorien herrscht Unterdruck, der Zugang ist nur über Druckschleusen möglich, sodass kein Atemhauch die Anlage unkontrolliert verlassen kann. Die Abluft wird durch 1000 Flanders-Filter vom Typ N 3100 geleitet, deren Poren 85-mal kleiner als das kleinste Virus sind. Das Abwasser wird in drei Kesseln unter hohem Druck 30 Minuten lang auf 120 Grad Celsius erhitzt, bevor es in die Kanalisation geleitet wird – da überlebt nach menschlichem Ermessen kein einziger Keim. Alle festen Rückstände, darunter die Exkremente und Leichen der Versuchstiere sowie die Eier, in denen Mikroorganismen gezüchtet wurden, werden zunächst tiefgekühlt und dann einmal pro Monat in riesigen Tumblern zermahlen, unter Überdruck gesetzt und eine Stunde lang bei ebenfalls 120 Grad Celsius gekocht. Dadurch entsteht eine griesige, absolut keimfreie Masse, die auf jeder normalen Deponie gelagert werden kann.

Am strengsten kontrolliert werden aber die Personen, die den Sicherheitsbereich betreten. Beschäftigt wird hier nur, wer die Sicherheitsüberprüfung und ein halbjähriges BSL4-Training mit anschließenden psychologischen und physiologischen Tests besteht. Klaustrophobie ist ein Ablehnungsgrund: Wer im kanadischen BSL4-Labor arbeiten will, muss in eine Art Raumanzug schlüpfen und wird künstlich beatmet.

»Eine ganze Reihe von hervorragenden Wissenschaftlern kann in den Hochsicherheitslaboratorien nicht eingesetzt werden«, sagt Wagener. »Sie geraten in Panik, wenn sich der luftdichte Reißverschluss schließt. Aber das werden Sie gleich selbst erleben.«

Ich schlucke und beobachte durch die Schutzscheibe die beiden Forscher Shane und Sandra. Nachnamen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden. Shane stammt aus Winnipeg, Sandra ist eine Deutsche. Beide haben eben die Edelstahlschleuse in den »heißen« Bereich des Labors passiert. Ein Manometer an der Tür zeigt, dass im Labor ein Unterdruck von minus 60 Pascal herrscht: Eine weiße Kontrolllampe über der Tür signalisiert, dass auch alle anderen Parameter im unauffälligen Bereich sind. Sollte das nicht der Fall sein, leuchtet eine rote Warnlampe auf. Dann ist der Zutritt verboten.

In der Schleuse entkleiden sich die beiden – natürlich getrennt voneinander – vollkommen, dann ziehen sie einen leichten knallroten Overall an, bevor sie in den schweren Schutzanzug steigen. Beide tragen das 2500 Dollar teure blaue amerikanische ILC Protection Model. Ich werde später den noch teureren, aber elegant weiß schimmernden Schutzanzug der französischen Firma Delta Protection bekommen.

Die Anzüge der beiden Forscher stehen unter Überdruck, als sie das Labor betreten, damit bei einem Leck die Luft nach außen entweicht und keine Erreger eindringen können. Sie sehen aus wie Michelin-Männchen, als sie in ihren klobigen Gummistiefeln mit seltsam plumpen Bewegungen an den Käfigen mit den Laborratten vorbeigehen. Ein gelber Spiralschlauch verbindet sie mit den Luftleitungen an der Decke des Raumes. Sie setzen sich an so genannten Biosafty Cabinets, das sind Arbeitsplätze mit einer Luftabsauganlage, die alle womöglich freigesetzten Krankheitserreger unverzüglich in die Filtersysteme bläst.
Shane arbeitet an einem Sterilgard Cabinet mit Zecken, die das neu entdeckte Killervirus vom Typ CCHF in sich tragen, ein entfernter Verwandter von Ebola, ebenso wie das erst vor 18 Monaten in Asien entdeckte Nipah-Virus, mit dem Sandra sich beschäftigt. CCHF befällt bisher nur Schafe, Nipah infiziert Schweine und Menschen. Im Logbuch sehe ich, dass an diesem Tag schon mit Ebola, Marburg und dem Aids-Erreger HIV experimentiert wurde

Nach Beendigung der Experimente spritzen Shane und Sandra den Schutzanzug mit einer starken chemischen Lösung ab und deponieren ihn innerhalb des Sicherheitsbereichs. Er wird erst in sechs Monaten das Labor verlassen, wenn er durch ein neues Modell ersetzt wird. Der gebrauchte Anzug wird wie alles, was in die BL4-Zone kommt, zerstört und verbrannt.

Dann begeben sie sich in die Sicherheitsschleuse, entsorgen den Overall und duschen selbst sehr sorgfältig, bevor sie ihre Privatkleidung wieder anlegen dürfen.

Nun bin ich dran.

Vor mir versperrt eine Edelstahltür mit einem kreuzförmigen Entriegelungsgriff, wie an einem mächtigen Tresor, den Eingang zum Anthrax-Labor. Ein vierstelliger Geheimcode öffnet den Verriegelungsmechanismus der Stahltür. Wagener gibt den Code in das elektronische Tastenfeld der Tür ein. Jetzt stehe ich in einer engen stählernen Duschkabine. Erst wenn die Tür hinter mir einrastet, kann ich die nächste Tür öffnen. Dafür drücke ich einen wasserdichten, grün blinkenden Knopf mit der Aufschritt »Door release – press here«. Hinter der zweiten Edelstahltür liegt das Labor. Es ist etwa 16 Quadratmeter groß und enthält drei Unterdruck-Arbeitsplätze. Zwei davon sind luftdicht vom Laborraum abgetrennt. Wenn man in ihnen arbeiten will, steckt man die Hände durch zwei Löcher in der Glasscheibe in daran befestigte dicke Gummihandschuhe. Der dritte Arbeitsplatz ist offen. Um an ihm tätig zu werden, muss ich in den Schutzanzug steigen. Der Anzug hängt rechts von mir an einem Haken, ein weißes Licht signalisiert, dass er keimfrei und einsatzbereit ist. Es ist ein ziemliches Gefummel, bis die Füße in den angeschweißten Gummisocken Platz finden, der Rest läßt sich einfacher über den Körper stülpen. Mein Kopf steckt in dem durchsichtigen Helmaufsatz, aber das Visier beschlägt sofort durch meine Atemluft. Erst wenn die Luftversorgung angekoppelt ist, werde ich wieder klare Sicht haben.

Ich fühle mich eingesperrt, mein Pulsschlag steigt, als der Reißverschluss mich mit einem hässlichen Geräusch von der Außenwelt und ihren Geräuschen abkapselt. Dann klinkt der Luftschlauch in den Verbindungsstutzen ein, und ich höre ein Zischen. Der Anzug pumpt sich auf wie ein Ballon, die Luft ist kühl, angenehm.

Im spiegelnden Glas der Arbeitsplätze sehe ich aus wie ein Raumfahrer, der kurz vor dem Platzen steht. Die ersten Schritte fallen etwas eckig aus, aber dann gewöhne ich mich an den Schutzanzug. Ich setze mich auf den Drehstuhl vor dem offenen Arbeitsplatz und nehme eines der kleinen Plastikröhrchen in die Hand, in dem Erreger aufbewahrt werden, die in der Lage sind, Tausende von Menschen zu töten.

Eigentlich kann mir in meinem Anzug nichts passieren. Aber plötzlich erinnere ich mich an die Warnmeldungen der Weltgesundheitsorganisation über Wissenschaftler, die sich in Level-4-Laboratorien infiziert haben. Eine kleine Unaufmerksamkeit, und es ist passiert. Allein im vergangenen Jahr gab es zwei Zwischenfälle. Im amerikanischen Hochsicherheitslabor Fort Detrick und im russischen BSL4-Lab Vector im Ort Koltsovo verletzten sich Forscher mit Nadeln, die mit dem gefährlichen Virus Ebola verseucht waren. Der amerikanische Forscher überlebte. Sein russischer Kollege starb.

Schnell lege ich das Röhrchen zur Seite – schon besser. Und dann befreie ich mich aus dem Anzug. Zurück in die Duschschleuse und raus aus dem Hochsicherheitslabor. Die Stahltür schließt sich hinter mir. Und erst jetzt merke ich, dass ich völlig nass geschwitzt bin.

Später im Konferenzraum frage ich Stefan Wagener: »Welcher Erreger ist die gefährlichste Biowaffe der Welt?«

Wagener sagt: »Ich weiß es natürlich, und ich kann es Ihnen auch sagen.« Er macht eine Pause: »Aber dann muss ich Sie töten.«

Ich schlucke.# Und Wagener lacht: »Das ist unsere Standardantwort auf diese Frage. Dieses Geheimnis soll ein Geheimnis bleiben. Vorsichtshalber.«

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)
Autor/in: Michael Kneissler


Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

BSL4-Labor  /  Ebola  /  Krankheitserreger  /  Labor  /  Mikrobiologie  /  SARS  /  SCHAH  /  Seuche  /  Virus