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Titelgeschichte
Das Geheimnis um Schillers Schädel
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Weimar – ein Kleinod in der deutschen Kulturlandschaft, eine Stadt von atemberaubender Schönheit. Hier wirkten einst die Großen der deutschen Klassik: Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich von Schiller, Chris-toph Martin Wieland, Johann Gottfried von Herder. Noch heute steht das Alte dicht neben dem Neuen in den engen Gassen und großzügigen Plätzen, und ich kann mich an der Anmut dieses Orts einfach nicht satt sehen. Doch mein Aufenthalt hier hat einen gruseligen Anlass.
Denn ich habe unlängst »Schillers Schädel« gelesen, ein fesselndes Werk des emeritierten Göttinger Germanisten Albrecht Schöne. Wie der Titel verkündet, geht es um den Schädel des 1805 in Weimar verstorbenen Friedrich von Schiller. Professor Schöne verfolgt in seinem Buch das abenteuerliche Schicksal des besagten Schädels vom Tod des Dichters bis heute. Angeregt durch seinen Bericht, betrieb ich eigene Recherchen, und so wurde Schillers Schädel für mich zum Gegenstand eines Krimis.
Alles begann am 9. Mai 1805: Der todkranke Schiller lag in einem schmalen Bett in einer Ecke seines Arbeitszimmers, im gutbürgerlichen Familienhaus auf der Esplanade, einem breiten, mit Bäumen gesäumten Boulevard mitten in der Stadt.
- Sturm und Drang
- Avanti
- Bettina von Arnim
























