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Cappuccino-Beach - was ist das?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Ein seltenes Vergnügen ist am australischen Yamba-Strand zu haben, etwa alle zehn bis zwanzig Jahre zu verwandelt er sich in ein Schaumbad.
Zuletzt geschah es am 27. August 2006. Wer an jenem Tag zur Yamba-Beach in der Nähe von Sydney fuhr, um ein bisschen zu surfen, traute seinen Augen nicht. Statt des gewohnt tiefblauen Wassers präsentierten sich Strand und Meer auf einer Länge von 45 Kilometern als einziges Schaumbad. Der Schaumteppich reichte bis weit über das sandige Ufer hinweg, und auch wer zum Surfverleih wollte, musste hüfttief durch Schaum waten. Die Presse taufte den Strand flugs in »Cappuccino-Beach« um.
Das spektakuläre Phänomen tritt alle zehn bis zwanzig Jahre auf, und bei seinem Anblick denken die meisten zunächst an einen Unfall im Chemiewerk. Doch die Ursache ist ganz natürlich. Immer wenn das Wasser warm, aber durch einen Sturm aufgewühlt ist, bilden sich Schaumbläschen. Aufgrund spezieller Bedingungen an der Küste Australiens (beispielsweise die ideale Kombination von Wassertemperatur und Salzgehalt) sind sie extrem widerstandsfähig.
Durch das besondere Zusammenspiel von Wind und Gezeitenströmungen stapeln sich die Bläschen dann auf und werden an den Strand getrieben. Das Cappuccino-Meer ist offenbar nur im Südosten Australiens möglich, denn noch nie wurde diese exzessive Schaumbildung woanders beobachtet.

























