Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Liz Taylor & Richard Burton

Biografie einer Liebe

Sie sind das Skandalpaar des 20. Jahrhunderts: reich, vulgär und unverschämt sexuell. Mit ihrer Leidenschaft haben die »schönste Frau der Welt« und das »walisische Pockengesicht« vorgelebt, wie verhängnisvoll eine große Liebe werden kann. Nun hat Elizabeth Taylor erstmals Briefe und Tagebuchnotizen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im soeben in den USA erschienenen Buch »Furious Love« entsteht so ein neues Bild dieser legendären Hass-Liebe: vielschichtiger, rührender – und geheimnisvoller.

Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Der 4. August 1984: Richard Burton verdrückt sich heimlich in seine Bibliothek im ersten Stock. Unten, im gemütlichen Salon des Chalets im Schweizerischen Céligny, sitzen seine vierte Frau Sally Hay und John Hurt. Mit Hurt hat Burton gerade den Film „1984“ nach George Orwells düsterer Zukunftsvision abgedreht. Umgeben von seinen Büchern, darunter die tausend Bände der „Everymans Library“, die ihm Liz Taylor geschenkt hat, schreibt der 58-jährige Burton einen Brief. Noch am gleichen Abend bringt er ihn eigenhändig zum Postkasten des kleinen Nobelorts am Genfer See. Wenig später geht er mit heftigen Kopfschmerzen ins Bett.

Als der Brief im kalifornischen Bel Air eintrifft, hat Liz Taylor bereits telegrafisch die Nachricht bekommen: Richard Burton ist tot. Gestorben am 5. August auf dem OP-Tisch in einer Genfer Spezialklinik. Vergeblich hatten Ärzte versucht, seine massive Gehirnblutung zu stoppen.

Den Brief, den ihr Burton kurz vor seinem Tod geschrieben hat, trägt sie immer bei sich. Jahrzehntelang hat sich die einst „schönste Frau der Welt“ geweigert, über die geheimere Seite ihres Lebens mit Burton zu sprechen – über ihre private Welt jenseits von Medienrummel und Theaterdonner. Nicht einmal Star-Moderator Larry King konnte ihr dazu mehr entlocken. Jetzt aber hat sie doch gesprochen: über den letzten Brief Burtons sowie vierzig weitere aus seiner Feder (sie selbst hat ihm so gut wie nie geschrieben) und über seine Tagebuchnotizen. Ihre Gesprächspartner, „Vanity Fair“-Autor Sam Kashner und die Schriftstellerin Nancy Schoenberger, verfassten mit ihrer Unterstützung das soeben bei Harper Collins erschienene Buch „Furious Love“ – die Geschichte einer der spektakulärsten Lieben des 20. Jahrhunderts.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 2.3 (3 Bewertungen)


Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

Elizabeth Taylor  /  Film  /  Liz Taylor  /  Richard Burton  /  Schauspieler