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Psychologie & Gesundheit
Beeinflussen Gerüche unsere Träume?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Bestimmte Gerüche fördern das Einschlafen, Lavendel zum Beispiel. Das ist bekannt, aber: Können Düfte auch beeinflussen, was wir träumen?
Es sieht so aus. Üble Gerüche führen tatsächlich zu üblen Träumen, und gute zu guten Träumen, wie Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg berichten. Die Forscher hatten im Labor schlafende Frauen, sobald sie die REM-Phase erreicht hatten (das ist die, in der am meisten geträumt wird) zehn Sekunden lang bestimmten Gerüchen ausgesetzt.
Zum Beispiel stank es nach verfaulten Eiern oder nach Rosenduft. Eine Minute später wurden die Probandinnen aufgeweckt und gebeten, sich an die Grundstimmung ihres letzten Traums zu erinnern und diese auf einer Skala von -3 (sehr schlecht) bis +3 (sehr gut) einzuordnen.
Alle Teilnehmerinnen erinnerten sich an angenehme Empfindungen, wenn sie Rosen gerochen hatten, Konkretes wussten sie jedoch nicht zu berichten. Jene, die schlecht riechenden Düften ausgesetzt waren, berichteten von negativen Träumen bis hin zu Albträumen.
Als nächstes wollen die Forscher herausfinden, ob ihre Entdeckung therapeutisch genutzt werden kann, indem man Menschen, die oft unter Albträumen leiden, angenehmen Düften aussetzt.

























