Der Beifall, der neuen Größen gespendet wird, entstammt nur zu oft dem Neid auf die bereits vorhandenen
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Bioenergie
Batterie aus Algen – dünn wie Papier
Batterien, wie wir sie kennen, sind ein enormes Umweltproblem. Sie erzeugen einen Haufen Müll und lassen sich nur schwer in den natürlichen Stoffkreislauf zurückführen. Forscher zerbrechen sich deshalb schon seit langem ihre Köpfe, wie sie einfachere und „grünere“ Stromspeicher konstruieren könnten.
Von diesen erwarten sie folgende Vorteile: Sie sollen umweltverträglich, langlebig und platzsparend sein. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet sich eine spezielle Art von Zellulose an, die von der Cladophora-Alge produziert wird. Bisher fiel sie eher unangenehm auf durch den Gestank, den sie an Stränden verbreitet
Die Cladophora-Algen-Zellulose weist eine hundertmal größere Oberfläche auf als die Zellulose in Papier. Sie ließe sich als Trägerstoff verwenden, der in Kombination mit leitenden Kunststoffen sich zu einem Akku zusammenfügt.
Federführend in der Algenforschung ist die schwedische Uppsala Universität. Die neuartigen Akkus sollen einfach herzustellen sein und technisch mit herkömmlichen Lithium-Batterien mithalten können, so die Aussage der dort tätigen Forscher. Sie lassen sich deutlich schneller als bisherige Akkus wiederaufladen und halten ihre Spannung länger, erklärt Maria Stromme von der Universität in Uppsala (Foto: Paul Marx/pixelio.de).























