Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
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98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
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P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Ballern gegen Krebs
Denkt man an Action-Shooter, hat man unweigerlich Amokläufe und Gewaltverbrechen vor Augen. In der Bevölkerung ist eine heiße Diskussion um "Killerspiele" entbrannt. Viele Experten und Laien möchten die Computerspiele am Liebsten komplett verbieten – doch sie haben auch ungemein positive Effekte.
Bestes Beispiel ist der Third-Person-Shooter "Re-Mission". Die gemeinnützige US-Organisation "HopeLab" entwickelte das Programm speziell für krebskranke Kinder. Es soll sie über ihre eigene Erkrankung aufklären und neuen Mut spenden.
"Re-Mission ist ein Shooter-Spiel, bei dem die Kinder einen Nano-Roboter namens Roxxi durch fiktive Körper junger Krebspatienten navigieren können", erklärt Vorstand Pat Christen. Bei der Reise durch den menschlichen Körper müssen die Spieler schädliche Krebszellen identifizieren und bekämpfen. Dazu stehen ihnen die gleichen "Waffen" zur Verfügung, die sich auch im echten Leben zur Krebsbekämpfung eignen: Strahlung, Chemotherapie und Antibiotika.
Das Spiel fördert die Gesundheit in vielfacher Weise. Die Kinder lernen ihre Erkrankung besser zu verstehen. Die Folge: Unsicherheiten und Ängste nehmen ab. Zugleich lenkt der Spaß von der eigenen Situation ab, verhilft zu unbeschwerten Momenten und beugt somit depressiven Verstimmungen vor. Letztendlich kann das erfolgreiche Bekämpfen des virtuellen Krebses den Mut anstacheln, sich dem Kampf auch im echten Leben energischer zu stellen – mit physiologischen Folgen: "Wenn die jungen Patienten am PC-Bildschirm sehen, dass es durchaus möglich ist, den Krebs zu besiegen, kann dies unter Umständen auch das Autoimmunsystem der Kinder stärken", erläutert Hans Solar vom Wiener Games College.
In Zukunft könnten solche Computerspiele im medizinischen Bereich verstärkt als alternative Therapieform zum Einsatz kommen. Schon jetzt ist der Erfolg immens. Inzwischen sind etwa 145 000 Kopien des Spiels in 81 verschiedenen Ländern im Umlauf. Die virtuelle Fahrt durch den Körper ist bei den betroffenen Kindern so beliebt, dass HopeLab bereits mit der Entwicklung von "Re-Mission 2" begonnen hat.























