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Geologie

Ausbruch von oben

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Ausbruch von obenAusbruch von oben

Die Internationale Raumstation war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, als sich am 12. Juni auf der russischen Kurileninsel Matua ein gewaltiges Naturschauspiel ereignete: Der Vulkan Sarytschew brach aus.

Die Besatzung der ISS konnte eine einzigartige Bilderserie von dem Ereignis schießen. Zum Glück für die Astronauten hatte die Schockwelle der Explosion die Wolken zurückweichen lassen. Der Rauchpilz besteht aus brauner Asche und Wasserdampf, der oben am Pilz zu kondensieren beginnt.

An diesem Tag wurde der Flugverkehr weiträumig umgeleitet, um nicht zu riskieren, dass die Asche die Triebwerke verstopft. Die helle, lang gezogene Aschewolke, die bodennah vom Krater abgeht, ist eine sogenannter »pyroklastischer Strom«, wie er einst beim Ausbruch des Vesuvs die reiche Römerstadt Pompeji überrollte.

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