Grundlagenforschung ist, was ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich tue.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Psychologie & Gesundheit
Aufwachen während der OP – was dann?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Wenn der Patient vor einer Operation in Tiefschlaf versetzt wird, geschieht dies in der Regel mittels einer sogenannten „balancierten Kombinationsnarkose“.
Das bedeutet, es wird nicht nur ein Anästhetikum, sondern ein ganzer Medikamenten-Cocktail verabreicht. So kann der Anästhesist Bewusstsein, Schmerzempfinden und Muskeln separat ausschalten und die Narkose individuell auf den jeweiligen Patienten einstellen.
Diese getrennte Abschaltung der einzelnen „Systeme“ birgt aber die Gefahr, dass der Patient aufgrund falscher Dosierung früher als geplant auf dem OP-Tisch erwacht, seine Muskeln aber noch betäubt sind und er unfähig ist, sich bemerkbar zu machen. Ein Alptraum, den die Mediziner „unerwünschte intraoperative Wachheit“ oder auch „Awareness“ (von engl: Wahrnehmungsfähigkeit) nennen.
Dieser, fast immer durch technisches oder menschliches Versagen verursachte Zustand kommt selten vor (nach einer Schätzung: 12 000 Mal auf acht Millionen OP´s in Vollnarkose) und wird häufig vom Narkosearzt nicht sofort bemerkt. Denn während einer OP werden zwar viele Körperfunktionen permanent kontrolliert, der Bewusstseinszustand des Patienten aber für gewöhnlich nicht direkt.
„Awareness“ ist für die meisten Betroffenen zwar nicht mit körperlichen Schmerzen verbunden, hat aber in vielen Fällen psychische Folgen wie zum Beispiel jahrelang wiederkehrende Panikattacken, Platzangst und Hilflosigkeitsgefühle.
Fragt Markus Schneider, E-Mail

























