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Politik

Auf der Suche nach dem Ur-Arier

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Auf der Suche nach dem Ur-ArierAuf der Suche nach dem Ur-Arier

Ein Jahr vor dem Zweiten Weltkrieg schickte SS-Chef Heinrich Himmler ein Team regimetreuer Wissenschaftler nach Tibet. Dort vermutete er die Nachfahren einer göttergleichen Herrenrasse, die er für enge Verwandte der Germanen hielt.

März 1939, fünf Monate vor dem deutschen Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs: Der 28-jährige SS-Hauptsturmführer Ernst Schäfer bekommt in der tibetischen Hauptstadt Lhasa ein Staatsgeschenk des designierten Dalai Lama für Adolf Hitler überreicht. Tibet feiert traditionell pompös sein Neujahrsfest, es beginnt das – nach westlicher Zählung vier Jahre dauernde – Erde-Hasen-Jahr. Wochenlang ziehen sich die Zeremonien hin. Das Geschenk für »den deutschen König, den erhabenen Herrn Hitler« besteht aus einer Seidenschärpe, einer rotweißen Teetasse und der Figur eines Hundes. Das tibetische Staatsoberhaupt, der heutige, seit 50 Jahren im Exil lebende Dalai Lama, ist damals allerdings erst drei Jahre alt: SS-Mann Schäfer erhält das Präsent aus der Hand eines Interimsregenten.

Ob Hitler die Gaben je zu Gesicht bekam, wissen wir nicht. Als sicher darf gelten, dass sich Heinrich Himmler dafür interessierte. Der Vertraute des Führers – Chef der SS, Rassenfanatiker, hauptverantwortlich für die Vernichtung der Juden – war fasziniert vom Germanenkult und vermutete die Herkunft des »Ur-Ariers« in den mystischen Regionen des tibetischen Hochlandes, wahlweise auch in den Anden. Himmler war es, der im April 1938 mehrere SS-Mitglieder unter der Leitung Ernst Schäfers zu einer Forschungsreise nach Tibet geschickt hatte. Finanziert wurde das Unternehmen von der deutschen Industrie. Zur sechsköpfigen deutschen Tibet-Expedition gehörten neben Schäfer auch der vom SS-Rasse- und Siedlungshauptamt abgestellte Anthropologe Bruno Beger, 26, und der Insektenkundler und Kameramann Karl Krause, 38.

Das Gebiet, in das sich die SS-Männer mit wissenschaftlichem Gerät, SS-Bannern und Hakenkreuzfahnen im Gepäck aufmachten, war damals noch wenig erforscht. Es stand unter britischem »Protektorat«: Die Engländer waren 1904 in Tibet einmarschiert, weil sie den Pufferstaat zwischen ihrem Kolonialreich in Indien und Russland kontrollieren wollten. Unter dem Kommando des gnadenlosen Majors Francis Edward Younghusband richteten sie ein historisches Massaker an. Hunderte von Tibetern, die sich gegen die Besetzung mit Lanzen, Schwertern und Zauberformeln wehrten, wurden von den Engländern mit Gewehren und Feldgeschützen niedergemäht.

Das verschlossene Land hat Ausländer schon immer magisch angezogen. Die ersten Berichte über die geheimnisvollen Bräuche dort stammen von Missionaren aus dem 16. Jahrhundert. Fasziniert vom sagenumwobenen lamaistischen Buddhismus, hatten Reisende später immer wieder versucht, nach Tibet zu gelangen. Weil Ausländern die Einreise verboten war, versuchten sie in abenteuerlichen Verkleidungen ihr Glück. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich unter den europäischen Mächten eine Art Wettrennen, wer als Erster bis Lhasa vordringen würde. Die Briten schmuggelten vor ihrem Einmarsch Inder nach Tibet, die heimlich das Land vermessen sollten. Der von den Nationalsozialisten verehrte schwedische Entdecker Sven Hedin reiste bereits um 1900 durch Tibet, aber er wurde nicht nach Lhasa vorgelassen. In den 1920er Jahren schaffte es die französische Reiseschriftstellerin und Tibetologin Alexandra David-Néel bis in die verbotene Heilige Stadt – nach jahrelangen Vorbereitungen, verkleidet als buddhistische Wandernonne. Schäfer und seine Leute waren die ersten Deutschen, die sich Zugang zur Hauptstadt des theokratischen Staates verschaffen konnten.

Über die wahren Hintergründe der deutschen Tibetexpedition von 1938/39 wird bis heute spekuliert. Was hatten Himmlers Männer so kurz vor dem Krieg wirklich im Himalaja zu suchen? Ernst Schäfer hat stets betont, die Reise habe rein wissenschaftlichen Zwecken gedient. In seinem 1943 erschienen Buch »Geheimnis Tibet« schreibt er, es sei darum gegangen, »einmal in freier Wildnis zu beweisen und dem Ausland zu zeigen, dass es fruchtbar ist, unserer Weltanschauung gemäß zu forschen«. Da klingt der verletzte Nationalstolz eines Volkes an, das nach dem Ersten Weltkrieg vom Ausland gedemütigt wurde und seine gerade erst erworbenen Kolonien wieder verlor. Doch was bedeutet »unserer Weltanschauung gemäß«? Dahinter verbirgt sich ein Wirrwarr aus Mythen, pseudowissenschaftlichen Theorien und rassekundlichen Glaubensbekenntnissen. Manches daran ist so abstrus, dass man darüber lachen könnte – wären die Konsequenzen nicht so mörderisch gewesen.

Himmler hatte 1935 die Organisation »Ahnenerbe« gegründet, die in unterschiedlichen Ländern nach »wissenschaftlichen Beweisen für Ursprünge und Überlegenheit der arischen Rasse« suchen sollte. Viele Forscher, die für ihre Arbeit bei »Ahnenerbe« mit gut dotierten Posten an Universitäten belohnt wurden, machten die von Himmler und Hitler wie ein Religionsersatz geförderte »Welteislehre« zur Grundlage ihrer Studien. Diese Ende des 19. Jahrhunderts von dem Wiener Ingenieur Hanns Hörbiger entwickelte pseudowissenschaftliche Theorie besagt, dass außer der Erde alle Planeten von einer kilometerdicken Eisschicht umgeben sind. Daraus leitete Himmler Erklärungen für seine mystische Ideologie ab.

Er glaubte, für die Germanen gebe es eine Ausnahme von Darwins Lehre: Sie stammten angeblich von Supermenschen ab und nicht wie die anderen Rassen von Affen. Diese Supermenschen seien in einem kosmischen Kampf zwischen Feuer und Eis in ferner Vergangenheit entstanden und »als lebendiger Keim im ewigen Eis des Weltenraums konserviert«, wie Brigitte Nagel in ihrem Buch über die Rolle der Welteislehre im Dritten Reich schreibt. Eines Tages sollen sie dann – wie im nordischen Sagenmythos der Edda – vom Himmel auf die Erde niedergestiegen sein. Himmler hielt auch für möglich, dass es sich bei den von ihm in Tibet vermuteten »Ur-Ariern« um Nachfahren einer prä-antiken Zivilisation handle, des sagenhaften versunkenen Atlantis.

Egal, ob sie nun aus dem Eis oder aus Atlantis stammten – den Beweis dafür, dass sie göttergleiche arische Vorfahren hatten, hätte Himmler gern in Tibet gefunden. Eine Vorstellung, die im Übrigen nicht nur Esoteriker hegten. Der Philosoph und Aufklärer Immanuel Kant bezeichnete Tibet schon im 18. Jahrhundert als Ursprungsland der Menschheit. Himmlers Auftrag an die Expedition lautete: Findet unter den »Arya« genannten Aristokraten Tibets die Nachfahren der Herrenrasse. »Arya«, aus dem sich das Wort »Arier« ableitet, bedeutet im Sanskrit »edel« oder »aristokratisch«.

Im Schäfer-Team kam diese Aufgabe vor allem dem jungen Bruno Beger zu, einem Schüler von Hans Günther, Inhaber des von Hitler und der SS etablierten Lehrstuhls für »Rassenfragen und Rassenkunde« an der Universität Jena. »Rassengünther«, wie er genannt wurde, war ein führender Theoretiker der NS-Rassenideologie. Er unterschied fünf Rassen in Europa, unter denen die »nordische Rasse« als die wertvollste galt. Man glaubte, die Zugehörigkeit zu einer Rasse bzw. den Grad der Vermischung mit einer anderen Rasse durch die Auswertung akkurater Messungen von Körperteilen und Schädeln feststellen zu können.

Als die Expedition am 19. April 1938 in Deutschland aufbrach, hatte Bruno Beger Messgeräte, Farbtafeln zum Abgleichen von Haar- und Augenfarben, Material zum Abnehmen von Gesichtsmasken sowie große Mengen an Medikamenten eingepackt. Er wollte sich vor Ort als »Medizinmann« ausgeben, um das Vertrauen der Einheimischen für seine Messarbeiten zu gewinnen. In Genua schifften sich die Männer ein und reisten über den Suez-Kanal mit Aufenthalten auf Ceylon und in Madras nach Kalkutta. Von dort ging es per Landweg nach Darjeeling und Sikkim. Der kleine Himalaja-Staat liegt an der Grenze zu Tibet und gehört heute zu Indien. Dort mussten die Expeditionsteilnehmer bis Dezember 1938 ausharren, weil die Briten die Deutschen nicht nach Tibet lassen wollten.

Unter Umgehung der offiziellen britischen Stellen überquerten Schäfer und seine Leute die Grenze zwischen Sikkim und Tibet. Wenig später hielten sie eine für zwei Wochen gültige Besuchserlaubnis der Tibeter und eine Einladung nach Lhasa in Händen. Die Aufnahme der Deutschen in Tibet war herzlich. Sie bekamen »getrocknete Schafe, Schweinemumien, Tsamba, Mehl, Reis, Pferdefutter und nahezu 1000 Eier« geschenkt, wie Schäfer erfreut nach Berlin berichtete.

Wo immer er hinkam, rollte er seine Hakenkreuzfahnen aus, was bei den Tibetern gut ankam: Die Swastika, das Sonnenrad, ist in Asien seit Jahrtausenden Schutzzeichen und Kultsymbol. Bei einer offiziellen Ansprache bezeichnete Schäfer seinen Besuch als »Treffen des westlichen und östlichen Hakenkreuzes in Freundschaft und Frieden«. Der Historiker Peter Mierau sieht darin in seiner 2006 in Buchform erschienenen Dissertation »Nationalsozialistische Expeditionspolitik« weniger einen »kulturellen Brückenschlag« als einen »Affront gegenüber der britischen Schutzmacht«. Ein Affront ganz im Sinne Tibets, das unabhängig sein wollte.

Man verstand sich so gut, dass die Aufenthaltsgenehmigung gegen den britischen Widerstand verlängert wurde. Insgesamt acht Monate blieb Himmlers Mannschaft in Lhasa. Schäfer suchte nach Getreidesorten und robusten Pferderassen, die sich für die deutsche Kriegswirtschaft eignen würden. Sein Begleiter Ernst Krause filmte als erster Ausländer das tibetische Neujahrsfest. Stundenlang hielt er fasziniert auf einen sich nach jedem Schritt ausgestreckt niederwerfenden Pilger. Über 36 Kilometer belichtetes Filmmaterial brachte er am Ende nach Deutschland zurück.

Daraus entstand die 1943 in München uraufgeführte Propaganda-Dokumentation »Geheimnis Tibet«, die das kriegszermürbte, für Ablenkung dankbare deutsche Publikum in einen wahren Tibet-Rausch versetzte. Die Expeditionsteilnehmer gaben sich darin als Helden, die sich durch die exotische Wildnis kämpfen. Die tibetischen Menschen im Film scheinen Bruno Begers Körpermessungen fröhlich mitzumachen. Szenen der Panik, wenn die Vermessenen bis zu einer Stunde unter Gesichtsmasken aus Gips ausharren mussten und nur durch Strohhalme in der Nase atmen konnten, wurden herausgeschnitten.

Insgesamt 376 Tibeter hat Beger vermessen und nach Augen- und Haarfarbenschattierungen katalogisiert. Belohnt wurden sie mit Medikamenten gegen die – auch unter Mönchen – weitverbreite-ten Geschlechtskrankheiten. Auf Wunsch von Himmlers obskurem Berater Karl Maria Wiliguth informierten sich die Deutschen auch über sexuelle Gebräuche in Tibet. Auf besonderes Interesse von Wiliguth stieß die traditionelle, im nomadischen Hirtenleben begründete Polyandrie (Vielmännerei) tibetischer Frauen: möglicherweise ein Weg für die gezielte Züchtung reinrassiger Arierkinder? In den Klöstern, notierte Beger, werde Homosexualität toleriert, solange es nicht zur Penetration komme. Um sich zu befriedigen, rieben die Mönche ihre Penisse zwischen Arm und Oberkörper der Mitbrüder. Nicht bestätigt fand Beger dagegen Wiliguths Sexfantasie, wonach tibetische Frauen Zaubersteine in ihren Vaginas tragen. Nachzulesen sind diese Erkenntnisse in dem Buch »Himmler’s Crusade« des britischen Autors Christopher Hale .

Kurz vor Kriegsausbruch gelang es dem Schäferteam, von den Briten unbehelligt abzureisen. Himmler empfing die Heimkehrer am 4. August 1939 mit großem Pomp in München. Schäfer und Beger hatten zwar keine blonden, blauäugigen Arier entdeckt, berichteten aber immerhin von »europiden Rasseelementen« in Tibet. Autor Christopher Hale stellt klar, dass es sich dabei nicht um Spuren einer arischen Herrenrasse handelte, sondern um die Folgen ausgedehnter tibetischer Reisetätigkeit entlang der Seidenstraße, wo seit dem 7. Jahrhundert Menschen aller Hautfarben und Augenformen aufeinandertrafen und für eine »stürmische Mischung« ihrer Gene sorgten.

Himmler aber sah seine Weltsicht bestätigt und wollte das Team bald wieder nach Tibet schicken, diesmal, um in Lawrence-von-Arabien-Manier »die tibetische Armee gegen die britischen Truppen aufzuwiegeln«. Doch dazu kam es nicht mehr. Schäfer musste stattdessen aufgrund seiner Himalaja-Erfahrung Wintermäntel für das Heer entwerfen. Ab 1943 leitete er im Auftrag von »Ahnenerbe« das Sven-Hedin-Institut für Innerasienforschung, in das er auch seine deutschen Tibet-Kameraden holte. Auf Himmlers Wunsch beschäftigte sich Schäfer dort mit der Züchtung tibetischer Hunde.

Anders als Zoologe Schäfer war sein Begleiter Bruno Beger als Anthropologe direkt in die NS-Verbrechen verstrickt. Beger stieg zum Rassen-Experten beim »Ahnenerbe« auf. 1943 selektierte er in Auschwitz Gefangene für den Straßburger Anatomen August Hirt, der eine »jüdische Schädelsammlung« aufbauen wollte. Die Opfer wurden ins KZ Natzweiler-Struthof bei Straßburg transportiert. 86 von ihnen wurden vom Lagerkommandanten vergast, ihre Leichen enthauptet und die Köpfe an Hirt geliefert. An sowjetischen Kriegsgefangenen hat Beger in Auschwitz nach eigener Aussage »Mongolenforschung« betrieben.

Nach dem Krieg wurde er lange Jahre nicht zur Verantwortung gezogen. Er konnte weitere Tibetreisen unternehmen. Erst 1970 machte man ihm wegen Beihilfe zum 86-fachen Mord an den KZ-Häftlingen aus Auschwitz den Prozess. Er wurde zu drei Jahren Haft verurteilt, die ihm aber wegen »guter Lebensführung« erlassen wurden. Noch in den 1980er Jahren soll er sich mehrmals mit dem Dalai Lama getroffen haben. Als der britische Autor Christopher Hale ihn 2001 in Deutschland aufsuchte, hingen an der Wohnzimmerwand noch die Masken, die er 1939 aus Tibet mitgebracht hatte. Beger starb 2004 im Alter von 93 Jahren.

Ernst Schäfer war nach Kriegsende in verschiedenen amerikanischen Lagern inhaftiert, wurde 1948 als »Mitläufer« klassifiziert und freigelassen. Danach baute er einen Wildpark in Venezuela auf. Er kehrte 1959 nach Deutschland zurück, wo es ihm nicht mehr gelang, als Wissenschaftler Fuß zu fassen. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er in der Naturkundeabteilung des Niedersächsischen Landesmuseums in Hannover. Als der im Krieg gefeierte Leiter der deutschen Tibet-Expedition 1992 starb, war er für die Öffentlichkeit ein Unbekannter.

Den Ruhm des Tibet-Entdeckers erntete ein anderer: der österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer. Der Erstbesteiger der Eigernordwand hatte es 1938 abgelehnt, auf Einladung Himmlers an Schäfers Expedition teilzunehmen. Stattdessen brach er 1939 zu einer eigenen Himalaja-Expedition auf, wurde aber wegen des Kriegsausbruchs von den Engländern in Nordindien interniert. Nach dem fünften Ausbruchsversuch gelang ihm die Flucht, und er erreichte nach 21-monatigem Fußmarsch durch den Himalaja Lhasa, wo er zum Freund und Lehrer des jungen Dalai Lama wurde. Nach seiner Rückkehr 1953 schrieb er darüber den Weltbestseller »Sieben Jahre in Tibet«.

Eine Story, so zeitlos-berührend, dass Hollywood sie mehr als vierzig Jahre später verfilmte. Während der Dreharbeiten mit Brad Pitt enthüllte der »Stern«, dass auch Harrer bei der SS war. Wie manch anderer Prominente hatte er es jahrzehntelang verschwiegen. Auf Kritik reagierte er bis zu seinem Tod 2006 – im Alter von 93 Jahren – gekränkt und zunehmend verbittert. Mit Ernst Schäfer und Bruno Beger wollte er nichts zu tun haben. Aber genau wie sie tat sich Harrer schwer damit, die vom Dalai Lama empfohlenen Tugenden für ein spirituell gelungenes Leben zu beherzigen: Demut, Wahrhaftigkeit und Einsicht in eigene Fehler.

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Autor/in: Barbara Hartl


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