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Audi A1 e-tron: Comeback des Wankelmotors

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De A1 e-tron kommt mit Wankel
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De A1 e-tron kommt mit Wankel

Audi baut seine neue Modellfamilie mit der Bezeichnung e-tron weiter aus: Die Studie A1 e-tron, die das Unternehmen auf dem Genfer Automobilsalon zeigt, ist ein innovatives Mega City Vehicle (MCV). Wie die e-tron Sportwagen hat er einen elektrischen Antrieb. Seine Reichweite beträgt im Stadtverkehr über 50 Kilometer. Dank seiner Spitzenleistung von 75 kW (102 PS) bereitet der A1 e-tron dabei gleichzeitig großen Fahrspaß. Ist die Energie der Batterie erschöpft, lädt eine besonders kompakte Einheit aus Einscheiben-Wankelmotor und Generator als Range-Extender die Batterie mit einer Ladeleistung von bis zu 15 kW nach. Damit erzielt der A1 e-tron eine zusätzliche Reichweite von 200 Kilometer. Nach dem Entwurf für die Normung zur Ermittlung des Verbrauchs für Range Extender-Fahrzeuge ergibt sich ein gemittelter Kraftstoffverbrauch von 1,9 l/100 km – ein CO2-Äquivalent von lediglich 45 Gramm pro Kilometer.

Mit Hochdruck arbeitet auch Audi an der Zukunft der Mobilität. Zum Jahreswechsel 2010/2011 wird mit dem Q5 hybrid der erste Audi mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor auf den Markt kommen. Den A8 hybrid, der mit 144 g CO2 eine Bestmarke in der Oberklasse setzt, zeigt Audi als Konzeptfahrzeug erstmals in Genf. Ebenso feiert die Studie A1 e-tron ihre Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon. Damit will Audi bei der Elektrifizierung aufschließen und auch im Segment der Kompakten die Elektrifizierung vorantreiben. Aber erst in knapp drei Jahren will Audi mit dem e-tron, der auf der IAA im vergangenen Jahr in Frankfurt präsentiert wurde, das erste Elektrofahrzeug in einer Kleinserie auf den Markt herausbringen.

„Unsere Kunden werden in Zukunft aus einer zunehmenden Bandbreite an Antriebstechnologien auswählen können“, sagt Vorstandsvorsitzender Stadler. „Wir werden als Ergänzung hocheffizienter TDI und FSI auch bei der Elektromobilität die bestmögliche Lösung für die unterschiedlichsten Mobilitätsanforderungen anbieten. Dazu zählen der Hybridantrieb und in der Folge das vollelektrische Fahren.“ Unter dem Namen e-tron will Audi die E-Mobilität vermarkten“

Mehrgleisig bei alternativen Antrieben: Auch Wasserstoff und Brennstoffzelle

Audi verfolgt bei der Entwicklung alternativer Antriebe die Strategie, jede Technologie baureihen- und marktspezifisch dort einzusetzen, wo sie Kunden einen deutlichen Nutzen bringt. „Der Vollhybrid heutiger Prägung ist aus unserer Sicht in erster Linie eine sehr spezifische Technologie zur Verbrauchsminderung. In der Folge werden Plug-In-Hybride ihre Stärken dort ausspielen, wo längere Strecken rein elektrischen Fahrens in Kombination mit einem Verbrennungsmotor gefordert sind“, sagt Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung von Audi. „Die Stärken des Elektroautos liegen eindeutig in der urbanen Mobilität, wo die Anforderungen an lokal emissionsfreies Fahren verstärkt an Bedeutung gewinnen werden“, so Dick. Neben Hybriden und Elektrofahrzeugen baut Audi auch seine Kompetenz für die Entwicklung der Grundlagen für Antriebskonzepte mit Brennstoffzelle und Wasserstoff als Energieträger langfristig weiter aus.

01.03.2010

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