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Naturheilkunde

Alternativmedizin: die bessere Alternative?

Gesund werden ohne Risiken und Nebenwirkungen: Immer mehr Menschen schwören auf »sanfte« Heilmethoden. Doch sind sie der Schulmedizin wirklich überlegen?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Homöopathie: Wie wirksam sind die kleinen weißen Kügelchen?
Dr. Leonora Schwarz/pixelio.de

Heil’ dich selbst, sonst heilt dich keiner! Das ist nicht der neue Slogan einer finanzschwachen Krankenkasse, sondern das Prinzip, das allen ernst zu nehmenden Naturheilweisen zugrunde liegt: die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Jeder Mensch hat diese Kräfte. Sie werden gespeist aus dem Zusammenspiel zwischen Immunsystem, Seele und Geist.

Sich endlich einmal richtig gesund fühlen – das wünschte sich Andreas K., 27. Seit zwanzig Jahren litt er an Colitis ulcerosa, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung mit krampfartigen Schmerzen und häufigem blutigem Stuhl. Nach einer stationären Behandlung im Münchner Krankenhaus für Naturheilweisen ging es ihm zum ersten Mal in seinem Leben wirklich besser. In dieser Klinik werden die Patienten »komplementär« behandelt, das heißt, sowohl schulmedizinisch als auch alternativ.

Andreas K. bekam Cortison und andere entzündungshemmende Medikamente sowie Immunsuppressiva; das sind Mittel, die die überschießenden Reaktionen des Immunsystems unterdrücken. Neben diesen schweren Geschützen wurde der junge Mann unter anderem mit einer Überwärmungstherapie und mit homöopathischen Mitteln behandelt. Die Ärzte strichen aus seinem Kostplan alles, was die Beschwerden hätte verschlimmern können, zum Beispiel Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Kohlarten, Zitrusfrüchte und scharfe Gewürze.

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Autor/in: Doro Kammerer


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