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Als Spaniens Stolz im Meer versank ...
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Im Sommer 1588 fuhr Europas furchterregendste Kriegsflotte, die Armada König Philipps II., in den Ärmelkanal ein. Ihr Ziel: der Sieg über Elisabeth I. und die Unterwerfung Englands. Warum schaffte es die eigentlich unterlegene britische Marine, den Spieß im letzten Moment noch umzudrehen?
Kapitän Thomas Fleming ist in den frühen Morgenstunden des 29. Juli 1588 auf dem Schiff »Golden Hinde« als Kundschafter der englischen Royal Navy im Ärmelkanal unterwegs, da entdeckt er an der äußersten Südwestspitze Englands, bei den Scilly-Inseln, einen Schiffsverband. Fünfzig Segel schätzt er. Fleming weiß sofort, mit wem er es zu tun hat. Er ist der erste Engländer, der sie zu Gesicht bekommt: die »Grande y Felicísima Armada«, die »große und allerglücklichste Kriegsflotte«. So nennt Philipp II., König von Spanien, seine gewaltige Seestreitmacht. Fleming lässt Kurs auf den englischen Kriegshafen Plymouth nehmen. Er muss seinen Oberbefehlshaber warnen. Die Armada ist da, um England mit Krieg zu überziehen. Und die fünfzig Segel vor den Scilly-Inseln waren nur die Vorhut ...
Mehr als 30 Jahre zuvor ist ein Krieg zwischen Spanien und England noch undenkbar. 1554 segelt eine spanische Flotte unter völlig anderen Vorzeichen den Ärmelkanal hinauf: Sie bringt einen Bräutigam. Der spanische Thronfolger Philipp kommt nach England, um Königin Maria aus dem Hause Tudor zu heiraten. Doch bereits vier Jahre später stirbt Maria, und ihre Halbschwester Elisabeth besteigt den englischen Thron. Damit beginnt der spanisch-englische Konflikt. Die junge Regentin sorgt dafür, dass die Anglikanische Kirche sich endgültig in England durchsetzt – sehr zum Missfallen Philipps, inzwischen König von Spanien und Schutzherr der katholischen Kirche.
Unterdessen können englische Piraten und Kaufleute den spanischen Konvois, die vollbeladen mit Silber aus den Minen Südamerikas den Atlantik überqueren, nicht widerstehen.
Kapitän Thomas Fleming ist in den frühen Morgenstunden des 29. Juli 1588 auf dem Schiff »Golden Hinde« als Kundschafter der englischen Royal Navy im Ärmelkanal unterwegs, da entdeckt er an der äußersten Südwestspitze Englands, bei den Scilly-Inseln, einen Schiffsverband. Fünfzig Segel schätzt er. Fleming weiß sofort, mit wem er es zu tun hat. Er ist der erste Engländer, der sie zu Gesicht bekommt: die »Grande y Felicísima Armada«, die »große und allerglücklichste Kriegsflotte«. So nennt Philipp II., König von Spanien, seine gewaltige Seestreitmacht. Fleming lässt Kurs auf den englischen Kriegshafen Plymouth nehmen. Er muss seinen Oberbefehlshaber warnen. Die Armada ist da, um England mit Krieg zu überziehen. Und die fünfzig Segel vor den Scilly-Inseln waren nur die Vorhut ...
Mehr als 30 Jahre zuvor ist ein Krieg zwischen Spanien und England noch undenkbar. 1554 segelt eine spanische Flotte unter völlig anderen Vorzeichen den Ärmelkanal hinauf: Sie bringt einen Bräutigam. Der spanische Thronfolger Philipp kommt nach England, um Königin Maria aus dem Hause Tudor zu heiraten. Doch bereits vier Jahre später stirbt Maria, und ihre Halbschwester Elisabeth besteigt den englischen Thron. Damit beginnt der spanisch-englische Konflikt. Die junge Regentin sorgt dafür, dass die Anglikanische Kirche sich endgültig in England durchsetzt – sehr zum Missfallen Philipps, inzwischen König von Spanien und Schutzherr der katholischen Kirche.
Unterdessen können englische Piraten und Kaufleute den spanischen Konvois, die vollbeladen mit Silber aus den Minen Südamerikas den Atlantik überqueren, nicht widerstehen.
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