Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
Die fliegende Sternwarte
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Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
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98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
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P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Alkohol-Entzug im Second Life
Drogenentzug übers Internet: Das ist in der virtuellen Welt von „Second Life“ möglich. Wissenschaftler von Accelerated Recovery, einem Suchttherapie-Zentrum in Atlanta in den USA, testen seit neun Monaten diese Art der Hilfe von Alkohol- und Drogenabhängigen. Treffpunkt für Therapeuten und Patienten ist die virtuelle Insel „Identity Island“. Dort werden 100 Abhängige in Einzel- und Gruppengesprächen betreut.
Die Internetwelt „Second Life“ ist eine virtuelle Darstellung der Realität (Foto): Es gibt eine Währung, man kann Häuser bauen, einem Beruf nachgehen, sich mit anderen Mitgliedern treffen und seit neuestem eben auch psychologische Unterstützung suchen.
Neben Gesprächstherapien in der virtuellen Welt werden auch Schocktherapien angeboten. Bei diesen simulierten Extremsituationen, wie etwa bei einem Flug durch eine Gewitterfront, sollen die Patienten lernen, mit Stress umzugehen, ohne zur Flasche zu greifen. Durch einen vibrierenden Sessel und eine Spezialbrille hat der Patient das Gefühl in einem realen Flugzeug zu sitzen, das gerade von Turbulenzen durchgeschüttelt wird.
Der Vorteil der Online-Suchttherapie ist in erster Linie die schnelle Hilfe durch Experten - unabhängig von Uhrzeit und Aufenthaltsort des Patienten. Außerdem ist es für viele Abhängige leichter, erst über das Internet Hilfe zu suchen, bevor sie persönlich zu einem Beratungstreffen gehen.
„Es darf nur nicht soweit führen, dass die Therapie in der virtuellen Welt als ausschließliche Möglichkeit betrachtet wird“, warnt die Pressereferentin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Christa Merfert-Diete. Denn gerade der persönliche Kontakt zwischen Patient und Therapeut ist ausschlaggebend für den Aufbau von Vertrauen – für eine erfolgreiche Behandlung sehr wichtig. In Deutschland werde sich diese Art der Suchthilfe wahrscheinlich nicht durchsetzten, so Merfert-Diete, da hier das Beratungsnetz gut ausgebaut und flächendeckend vorhanden sei. Wahrscheinlich auch aus diesem Grund seien die Rückfallquoten geringer als in den USA. Während hierzulande im Schnitt jeder zweite Süchtige rückfällig wird, sind es jenseits des Atlantiks bis zu 65 Prozent. (01.08.2008)























