Grundlagenforschung ist, was ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich tue.
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Konrad Adenauer
„Es ist schwer, die Menschen nicht zu verachten“
Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Herbst 2006: Die Sonne scheint schräg vom Rhein herüber auf das Haus in der Konrad-Adenauer-Straße 8c, spiegelt sich in den Fensterscheiben. Die Menschen, die nach Rhöndorf gekommen sind, um zu sehen wie „der Alte“ gewohnt hat, drücken ihre Nasen an das Glas, um in sein Schlafzimmer zu schauen, lachend einen Blick auf das Bett zu werfen, in dem Konrad Adenauer am Mittag des 19. April 1967 im Alter von 91 Jahren starb. Auslöser der Heiterkeit ist eine elektrische Eieruhr, die neben dem Bett steht und mit deren Hilfe der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland vermied, dass das Licht seiner Leselampe die ganze Nacht hindurch brannte, wenn er wieder mal über einem Krimi von Agatha Christie eingeschlafen war.
„Sie wissen ja – der Herr Doktor Adenauer war sein Leben lang äußerst sparsam“, erklärt die Besucher-Führerin der Gedenkstätte „Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus“, die im Stundentakt Gruppen durch das Anwesen und den Garten geleitet. Man lacht wissend – „Ja, ja der Alte, so war er!“ Man kennt und liebt ihn, wer eine Wallfahrt nach Rhöndorf unternimmt, hat das verschmitzt-gütige Greisengesicht ins Herz geschlossen, das Gesicht des Mannes, der die Bonner Republik schuf und der in der ZDF-Show „Unsere Besten“ 2003 von einem Millionenpublikum zum größten Deutschen aller Zeiten gewählt wurde – vor Luther und Marx, Bach und Goethe.
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