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Wissenschaft & Technik

„Atomkraft? – Nein danke!“ Wo kommt das her?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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„Atomkraft? – Nein danke!“ Wo kommt das her?„Atomkraft? – Nein danke!“ Wo kommt das her?

Die lachende rote Sonne mit zackigem Strahlenkranz im gelben Rand gilt als Button mit der weltweit größten Verbreitung.

In mehr als 40 Sprachen tut sie ihre Ablehnung der Kernenergie kund. Geschätzte 20 bis 30 Millionen Exemplare des Ansteckers sollen bereits hergestellt worden sein, dazu Millionen von Aufklebern und T-Shirts.

Sogar im Deutschen Historischen Museum in Berlin, dessen Exponate alle Epochen der deutschen Geschichte dokumentieren, hat der Button Aufnahme gefunden (unter der Katalognummer AK300241). Denn ob in Brokdorf, Wackersdorf, Kalkar oder Krümmel – keine Großdemo der Anti-AKW-Bewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren kam ohne die lachende Sonne aus.

Der Originalslogan lautet „Atomkraft? – Nej tak!“, denn erfunden haben das Motiv im Jahre 1975 Sören Lisberg und Anne Lund für eine dänische Anti-AKW-Initiative in Århus. Sie stellten das Motiv kostenlos der Organisation zur Verfügung, die sich mit dem Verkauf der Buttons und Aufkleber finanzierte.

Im eigenen Land war das Symbol denn auch besonders erfolgreich: Die dänische war die stärkste Anti-AKW-Bewegung Europas in den 1980er-Jahren. Seit 1985 ist die Nutzung von Atomkraft in Dänemark nicht mehr in der Diskussion, seit Ende der 1990er-Jahre ist auch der Ausbau von Kohlekraftwerken verboten. Dänemark setzt auf Wind. Und auf die Sonne.

 

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