Grundlagenforschung ist, was ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich tue.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Extrembergsteiger
Über Eis und Abgründe zum Everest
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Die Rinne, durch die ich mich den Berg hochquälte, war steil. Flugschnee klebte auf gelbem Granit. Zwischen den Felsen schimmerte Eis. Wenn ich an den Steigeisen vorbei nach unten blickte, sah ich die bunten Farbtupfer der Hochlagerzelte: Lager IV, 8380 Meter hoch am Nordostgrat des Mount Everest. Ich war allein unterwegs. Nicht auf der Route der Erstbegeher, sondern auf der Nordseite des Berges. Ich ging ohne Sauerstoffgerät, in beängstigender Langsamkeit. Sechs panische Atemzüge für jeden Schritt. Mein Brustkorb war eine einzige keuchende, stechende Lunge, die nach Luft gierte. Der Mangel an Sauerstoff bewirkte eine bleierne Trägheit in meinem Gehirn. Denken funktionierte nur noch mit Verzögerung, wie von außen gesteuert.
Der klare, trockene Himmel von heute Morgen war verschwunden. Feiner Nebel hüllte den Grat ein. Die Sonne, hoch am südlichen Himmel, strahlte wie ein mit Milchglas abgeschirmter Feuerball. Schemenhaft sah ich vor mir den »Second Step«, einen 30 Meter hohen Grataufschwung, die schwierigste Kletterstelle des Nordanstieges. Dahinter, greifbar nahe, der 8850 Meter hohe Gipfel. Der höchste Punkt der Erde. Schneetreiben setzte ein. Keine Flocken, sondern Eiskristalle, die der aufkommende Sturm waagrecht über den Grat peitschte.
Weitergehen? Umkehren? Ich setzte mich in den Schnee, starrte zum Gipfel. Nur noch 300 Meter! Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass irgendjemand »umkehren« sagte. Ich war weder erleichtert noch enttäuscht. Ich war nicht fähig, darüber nachzudenken. Ich reagierte wie ein Roboter, stand einfach auf und begann abzusteigen.
- Hitlers Bergsteiger
- Auf die Zugspitze
























